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Health

Gesundheit und Technik sind eng miteinander verwoben, insbesondere dort, wo Technik für den Erfolg von Prävention, Diagnose, Therapie oder Rehabilitation von entscheidender Bedeutung ist. Health erarbeitet sicherheits- und leistungsbezogene Vorgaben zum Schutz der Patienten, des Personals und weiteren betroffenen Personen. Dies umfasst alle technischen Produkte zur Erhaltung, Verbesserung und Wiederherstellung von Gesundheit – inklusive alltagsunterstützender Assistenzsysteme. Darüber hinaus wird der Schutz vor ionisierender Strahlung behandelt.

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Was sind die Ziele von Normen und Standards bei Health?

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Je nach Ausführung haben Medizingeräte teils sehr heikle Aufgaben zu übernehmen: Sie überwachen körpereigene Funktionen, manipulieren diese oder ersetzen sie sogar, wie es beispielsweise Herzschrittmacher tun. Mitunter mag sogar das (Über-)Leben von der zuverlässigen Funktion eines solchen Medizingeräts abhängen. Doch selbst wenn Medizingeräte nicht direkt in die Körperfunktionen eingreifen sollen, müssen sie immer noch den höchst delikaten Spagat zwischen Nutzen und Schaden bewältigen, so zum Beispiel Röntgengeräte: Sie sollen Körperteile nur durchleuchten, aber nicht verstrahlen.

Letztlich mag es bei einer Vielzahl von Produkten aufgrund ihrer scheinbaren Gewöhnlichkeit gar nicht offensichtlich sein, dass es sich in Wahrheit um Medizingeräte handelt, die im Klinik-Alltag hohen Ansprüchen genügen müssen, wie Matratzen und Decken mit elektrischer Heizfunktion, die auch unter widrigen Umständen keine Gefahr darstellen dürfen.

Normung und Standardisierung im Bereich Health bedeutet daher vor allem, sicherheits- und leistungsbezogene Vorgaben zum Schutz von Patienten, Personal und Privatpersonen zu treffen. Dies schließt bereits das Entwicklungsstadium von Gesundheitstechnologien und elektronischen Geräten in diesem Bereich ein und reicht bis zur Prüfung und Zertifizierung. Health verfolgt mit seiner Arbeit das Ziel, dass Technik und Innovationen stets dem Wohl des Menschen dienen – nicht umgekehrt.

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Dr. Klaus Neuder
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Wo setzen Normen und Standards bei Health an?

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Gesundheitstechnologien und damit verbundene Dienstleistungen finden sich in allen Bereichen des täglichen Lebens wieder – angefangen bei sogenannten „Wearables“, wie z. B. Fitness-Trackern oder Pulsuhren, im privaten Bereich bis hin zum Thema Strahlenschutz von Patienten und Personal im klinischen Umfeld. Immer dort, wo ein elektrotechnisches Produkt der Erhaltung, Verbesserung oder Wiederherstellung von Gesundheit dient, befindet sich auch ein Ansatzpunkt für die Normungsarbeit von Health.

Die Entwicklung dieser Produkte zeigt klar in Richtung einer fortschreitenden Vernetzung von alltagsunterstützenden Assistenzsystemen – der Übergang zwischen gesundheits- und komfortbezogenen Funktionen gestaltet sich fortlaufend fließender.

„Ambient Assisted Living“ (AAL) etwa, also die Gestaltung einer „intelligenten“ Hausumgebung, die den Einzelnen bestmöglich unterstützt und auch alters- und erkrankungsbedingte Einschränkungen weitgehend auszugleichen vermag, gewinnt zunehmend an individueller und gesellschaftlicher Bedeutung.

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Wie profitieren wir im Alltag von Normen und Standards bei Health?

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Jeder Alltag ist verschieden. Für Privatpersonen sind Röntgenaufnahmen eher die Ausnahme, für Mitarbeiter einer radiologischen Praxis dagegen die Regel. Als Sportler trägt man vielleicht einen Fitness-Tracker, als Patient eher ein EKG – beides sind strombetriebene Geräte, die elektrisch leitend mit dem Körper verbunden werden.

Und ganz gleich ob beim Haut- oder Zahnarzt, für Ästhetik oder Therapeutik – auf die Sicherheit von Licht- und Laserquellen müssen Menschen sich verlassen können. Dort und in vielen anderen Bereichen findet die Normungs- und Standardisierungsarbeit von Health statt, um Gesundheit, Technik und Fortschritt in unserem Alltag sinnvoll zu verbinden.

Relevante News und Hinweise zu Normen

Die Normungs-Roadmap macht Sie fit für die Zukunft!

Normungs-Roadmap AAL
DKE
20.01.2014 Publikation

Zentrale Themen der Normungs-Roadmap AAL sind:

• Unterstützung und Festigung bereits erzielter Ergebnisse und ausgesprochener Empfehlungen

• Übersicht über Rahmenbedingungen und Grundvoraussetzungen

• Überblick zu bestehenden Normen und Spezifikationen im Bereich AAL

• Hinweise auf notwendige Handlungsbedarfe

• Empfehlungen für die Zukunft

Zur Normungs-Roadmap AAL

Auf den Punkt gebracht: Was haben Laser mit Ihrer Gesundheit zu tun?

Licht und Gesundheit stehen in enger Verbindung. In unserem Alltag sind wir praktisch permanent einer Vielzahl künstlicher Lichtquellen ausgesetzt. Das beginnt bei der reinen Deckenbeleuchtung, über die Anzeigen von Smartphone und Fernseher und mag sich in Ausnahmefällen bis hinein in den Bereich von Hochleistungslasern ziehen. Während Licht bei richtiger Anwendung das Wohlbefinden sogar fördern kann, hat die falsche Anwendung im schlimmsten Fall den genau gegenteiligen Effekt. Die Folgen reichen dabei von an sich harmlosen, temporären Erscheinungen, wie z. B. Blendung, bis hin zu schweren, chronischen Schäden an Auge und Haut.

Im medizinischen und kosmetischen Bereich trifft man auf die besondere Herausforderung, dass einerseits (Laser-)Lichtquellen für bestimmte Anwendungen intensiv genug sein müssen, um Gewebe zu modifizieren (d. h. mitunter auch selektiv zu zerstören!), andererseits weder Patienten noch Personal oder andere Personen der Gefahr einer ungewollten Verletzung ausgesetzt werden sollen.

Zusammen mit dem DKE/AK 812.0.1 „Laser in der Medizin“ leistet das DKE/GK 841 „Optische Strahlungssicherheit und Lasereinrichtungen“ die notwendige Normungsarbeit, damit künstliche Licht- und Laserquellen in allen Bereichen des Lebens sicher und beherrschbar sind und dem Wohl des Menschen dienen.

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Was sind die Ziele von Normen und Standards im Bereich Optische Strahlungssicherheit und Lasereinrichtungen?

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Laser gehören zu den intensivsten Strahlungsquellen, die wir kennen. Bereits kleine Laser, wie sie beispielsweise in zugelassenen Pointern zum Einsatz kommen, können dem Sonnenlicht vergleichbare Strahldichten (Helligkeiten) erreichen. Im Vergleich dazu sind wirklich starke Laser, wie sie unter anderem in der Telekommunikation oder der Industrie zum Einsatz kommen, mehrere Millionen bis Milliarden mal intensiver. Hier werden gewaltige Datenmengen von Lasern mit „Lichtgeschwindigkeit“ über weite Distanzen verschickt, Stahlplatten von Lasern in Windeseile zugeschnitten und verschweißt. Der bereits denkbar kürzeste Kontakt mit dem (oft unsichtbaren!) Laserstrahl kann schwerste Verbrennungen und bleibende Schäden nach sich ziehen.

Normung und Standardisierung im Bereich Optische Strahlungssicherheit und Lasereinrichtungen bedeutet vor allem, die Nutzung des überaus nützlichen und unverzichtbaren Werkzeugs „Laser“ sicher zu gestalten – durch Bewertung und Kennzeichnung der Laserquelle, Aufstellen von Laserschutzwänden oder der sicheren Auslegung des Kommunikationsnetzes.

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Dr. David Urmann
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Wo setzen Normen und Standards im Bereich Optische Strahlungssicherheit und Lasereinrichtungen an?

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Künstliche Lichtquellen und Laser sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und dienen längst nicht mehr nur Beleuchtungszwecken. Die Anzeige von Smartphones, die Laserdiode im Blu-ray-Player, das Bremslicht beim Auto – alles Beispiele künstlicher Lichtquellen, die nicht primär der Beleuchtung dienen.

Hinzu gesellt sich eine breite Palette verschiedener therapeutischer und kosmetischer Anwendungen von Licht, beispielsweise die Operation an der Linse des Auges mittels Laser, die Aushärtung einer Kunststofffüllung beim Zahnarzt oder das Entfernen eines Tattoos beim Dermatologen.

Überall dort, wo eine künstliche Strahlungsquelle (Laser-)Licht erzeugt, findet sich auch gleichermaßen ein Ansatzpunkt für die Normungsarbeit des DKE-Gemeinschaftskomitee 841 mit dem "Normenausschuss Feinmechanik und Optik" (NAFuO) im DIN und dem DKE-Arbeitskreis 812.0.1 "Laser in der Medizin".

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Wie profitieren wir im Alltag von Normen und Standards im Bereich Optische Strahlungssicherheit und Lasereinrichtungen?

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In unserem Alltag begegnen wir dem Werkzeug „Laser“ öfter als uns bewusst sein mag – sei es im Supermarkt (Scannerkasse), im Büro (Laserdrucker) oder zu Hause (DVD-Player). Auch unter unseren Füßen (Glasfaserleitung) oder über unseren Köpfen (Freiraum-Kommunikationssysteme), im Straßenverkehr (LIDAR) oder auf der Baustelle (Kreuzlinienlaser), beim Augenarzt (LASIK) und Chirurgen (Laserskalpell) kann man eben jene Technologie antreffen. Die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen.

Normen und Standards bilden die Grundlage, um Laser anhand ihrer Emissionscharakteristik zu bewerten und entsprechend zu klassifizieren. Als Anhaltspunkt dienen dabei wissenschaftliche Erkenntnisse über die Auswirkung von sichtbarer und unsichtbarer Laserstrahlung auf Auge und Haut. Falls der Einsatz gefährlicher Laser erforderlich ist, werden weitergehende Schutzmaßnahmen, wie Kapselung, Laserschutzwände oder automatische Leistungsreduzierung, beschrieben, die das Verletzungspotential der Lasereinrichtung minimieren sollen. So gesehen leisten Normen und Standards unseren gesamten Alltag hindurch ihren ganz individuellen Beitrag, um unsere Gesundheit zu schützen.

VDE-Positionspapier – Intelligente Heimvernetzung

Smart Home
Christos Georghiou - Fotolia

"Intelligente Heimvernetzung – Komfort – Sicherheit – Energieeffizienz – Selbstbestimmung"

Während sich Kosten und Nutzen beim Einbau eines Systems aus der Palette „Smart Home“, „AAL“, „Smart Meter – Energieeffizienz“ und „Konsumerelektronik/IKT“ ggf. nicht rechnet, kann eine Verbindung von zwei oder mehreren Systemen interessant sein. Voraussetzung dafür ist eine Systemlösung, die interoperabel funktioniert.

Da die oben genannten Systeme von unterschiedlichen Branchen entwickelt werden, die oft nicht in engem Kontakt stehen, ist diese Interoperabilität i. a. nicht sichergestellt. Hier möchte der VDE gemeinsam mit allen beteiligten Kreisen darüber nachdenken, was getan werden kann, um die Verbreitung der Systeme zu fördern. Wir wollen damit Vorteile für die Nutzer und die beteiligten Unternehmen schaffen.

Das VDE-Positionspapier soll u. a. dazu dienen, mit interessierten Verbänden, Unternehmen sowie zuständigen Ministerien und Behörden in einen Dialog zu treten.

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