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Gesund & aktiv durch Technologie

Normungsveranstaltungen

Ansprechpartner Health

Dr. Klaus Neuder
Tel.: +49 69 6308-277
E-Mail: klaus.neuder@vde.com

DKE  Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE
Stresemannallee 15
60596 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 6308-0
Fax: +49 69 6308-9863
E-Mail: dke@vde.com

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DKE Arbeitsfeld Health

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Health befasst sich mit Gesundheitstechnologien und den damit verbundenen Dienstleistungen. Gesundheit und Technik sind eng miteinander verwoben, gerade dort wo Technik für den Erfolg von Prävention, Diagnose, Therapie oder Rehabilitation von entscheidender Bedeutung ist. Dabei verschwinden die Grenzen zwischen medizinischer oder pflegerischer Versorgung und individuellem Gesundheitsmanagement zu Hause, unterwegs oder bei der Arbeit.

Health erarbeitet sicherheits- und leistungsbezogene Vorgaben zum Schutz der Patienten, des Personals und weiteren betroffenen Personen. Dies umfasst alle technischen Produkte zur Erhaltung, Verbesserung und Wiederherstellung von Gesundheit inklusive alltagsunterstützender Assistenzsysteme. Darüber hinaus wird der Schutz vor ionisierender Strahlung behandelt.

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Was ist das Ziel von Normen und Standards im Bereich Health?

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Medizingeräte überwachen körpereigene Funktionen, manipulieren diese oder ersetzen sie sogar, wie es beispielweise Herzschrittmacher tun. Mitunter mag sogar das (Über-)Leben von der zuverlässigen Funktion eines solchen Medizingeräts abhängen.

Doch selbst wenn Medizingeräte nicht direkt in die Körperfunktionen eingreifen sollen, müssen sie den schmalen Grat zwischen Nutzen und Schaden bewältigen, so zum Beispiel Röntgengeräte: Sie sollen Körperteile nur durchleuchten, aber nicht verstrahlen.

Normen und Standards im Bereich Health bedeuten vor allem, sicherheits- und leistungsbezogene Vorgaben zum Schutz von Patienten, Personal und Privatpersonen zu treffen. Dies schließt bereits das Entwicklungsstadium von Gesundheitstechnologien und elektronischen Geräten in diesem Bereich ein und reicht bis zur Prüfung und Zertifizierung. Die Normung im Bereich Health verfolgt das Ziel, dass Technik und Innovationen stets dem Wohl des Menschen dienen – nicht umgekehrt.

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Dr. Klaus Neuder
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Wo setzen Normen und Standards in diesem Bereich an und wie profitieren wir davon?

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Gesundheitstechnologien und damit verbundene Dienstleistungen finden sich in allen Bereichen des täglichen Lebens wieder – angefangen bei Fitness-Trackern im privaten Umfeld bis hin zum Strahlenschutz von Patienten und Personal im klinischen Umfeld. Immer dort, wo ein elektrotechnisches Produkt der Erhaltung, Verbesserung oder Wiederherstellung von Gesundheit dient, befindet sich auch ein Ansatzpunkt für die Normungsarbeit im Bereich Health, denn strombetriebene Geräte, die elektrisch leitend mit dem Körper verbunden werden, müssen sicher sein.

Und ganz gleich ob beim Haut- oder Zahnarzt, für Ästhetik oder Therapeutik – auf die Sicherheit von Licht- und Laserquellen müssen Menschen sich verlassen können. Dort und in vielen anderen Bereichen findet die Normungsarbeit im Bereich Health statt, um Gesundheit, Technik und Fortschritt in unserem Alltag sinnvoll zu verbinden.

Relevante News und Hinweise zu Normen


Auf den Punkt gebracht: Was haben Laser mit Ihrer Gesundheit zu tun?

Licht und Gesundheit stehen in enger Verbindung. In unserem Alltag sind wir praktisch permanent einer Vielzahl künstlicher Lichtquellen ausgesetzt. Das beginnt bei der reinen Deckenbeleuchtung, über die Anzeigen von Smartphone und Fernseher und mag sich in Ausnahmefällen bis hinein in den Bereich von Hochleistungslasern ziehen. Während Licht bei richtiger Anwendung das Wohlbefinden sogar fördern kann, hat die falsche Anwendung im schlimmsten Fall den genau gegenteiligen Effekt. Die Folgen reichen dabei von an sich harmlosen, temporären Erscheinungen, wie z. B. Blendung, bis hin zu schweren, chronischen Schäden an Auge und Haut.

Im medizinischen und kosmetischen Bereich trifft man auf die besondere Herausforderung, dass einerseits (Laser-)Lichtquellen für bestimmte Anwendungen intensiv genug sein müssen, um Gewebe zu modifizieren (d. h. mitunter auch selektiv zu zerstören!), andererseits weder Patienten noch Personal oder andere Personen der Gefahr einer ungewollten Verletzung ausgesetzt werden sollen.

Zusammen mit dem DKE/AK 812.0.1 „Laser in der Medizin“ leistet das DKE/GK 841 „Optische Strahlungssicherheit und Lasereinrichtungen“ die notwendige Normungsarbeit, damit künstliche Licht- und Laserquellen in allen Bereichen des Lebens sicher und beherrschbar sind und dem Wohl des Menschen dienen.

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Was sind die Ziele von Normen und Standards im Bereich Optische Strahlungssicherheit und Lasereinrichtungen?

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Laser gehören zu den intensivsten Strahlungsquellen, die wir kennen. Bereits kleine Laser, wie sie beispielsweise in zugelassenen Pointern zum Einsatz kommen, können dem Sonnenlicht vergleichbare Strahldichten (Helligkeiten) erreichen. Im Vergleich dazu sind wirklich starke Laser, wie sie unter anderem in der Telekommunikation oder der Industrie zum Einsatz kommen, mehrere Millionen bis Milliarden mal intensiver. Hier werden gewaltige Datenmengen von Lasern mit „Lichtgeschwindigkeit“ über weite Distanzen verschickt, Stahlplatten von Lasern in Windeseile zugeschnitten und verschweißt. Der bereits denkbar kürzeste Kontakt mit dem (oft unsichtbaren!) Laserstrahl kann schwerste Verbrennungen und bleibende Schäden nach sich ziehen.

Normung und Standardisierung im Bereich Optische Strahlungssicherheit und Lasereinrichtungen bedeutet vor allem, die Nutzung des überaus nützlichen und unverzichtbaren Werkzeugs „Laser“ sicher zu gestalten – durch Bewertung und Kennzeichnung der Laserquelle, Aufstellen von Laserschutzwänden oder der sicheren Auslegung des Kommunikationsnetzes.

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Dr. David Urmann
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Wo setzen Normen und Standards im Bereich Optische Strahlungssicherheit und Lasereinrichtungen an?

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Künstliche Lichtquellen und Laser sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und dienen längst nicht mehr nur Beleuchtungszwecken. Die Anzeige von Smartphones, die Laserdiode im Blu-ray-Player, das Bremslicht beim Auto – alles Beispiele künstlicher Lichtquellen, die nicht primär der Beleuchtung dienen.

Hinzu gesellt sich eine breite Palette verschiedener therapeutischer und kosmetischer Anwendungen von Licht, beispielsweise die Operation an der Linse des Auges mittels Laser, die Aushärtung einer Kunststofffüllung beim Zahnarzt oder das Entfernen eines Tattoos beim Dermatologen.

Überall dort, wo eine künstliche Strahlungsquelle (Laser-)Licht erzeugt, findet sich auch gleichermaßen ein Ansatzpunkt für die Normungsarbeit des DKE Gemeinschaftskomitee 841 mit dem „Normenausschuss Feinmechanik und Optik“ (NAFuO) im DIN und dem DKE Arbeitskreis 812.0.1 „Laser in der Medizin“.

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Wie profitieren wir im Alltag von Normen und Standards im Bereich Optische Strahlungssicherheit und Lasereinrichtungen?

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In unserem Alltag begegnen wir dem Werkzeug „Laser“ öfter als uns bewusst sein mag – sei es im Supermarkt (Scannerkasse), im Büro (Laserdrucker) oder zu Hause (DVD-Player). Auch unter unseren Füßen (Glasfaserleitung) oder über unseren Köpfen (Freiraum-Kommunikationssysteme), im Straßenverkehr (LIDAR) oder auf der Baustelle (Kreuzlinienlaser), beim Augenarzt (LASIK) und Chirurgen (Laserskalpell) kann man eben jene Technologie antreffen. Die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen.

Normen und Standards bilden die Grundlage, um Laser anhand ihrer Emissionscharakteristik zu bewerten und entsprechend zu klassifizieren. Als Anhaltspunkt dienen dabei wissenschaftliche Erkenntnisse über die Auswirkung von sichtbarer und unsichtbarer Laserstrahlung auf Auge und Haut. Falls der Einsatz gefährlicher Laser erforderlich ist, werden weitergehende Schutzmaßnahmen, wie Kapselung, Laserschutzwände oder automatische Leistungsreduzierung, beschrieben, die das Verletzungspotential der Lasereinrichtung minimieren sollen. So gesehen leisten Normen und Standards unseren gesamten Alltag hindurch ihren ganz individuellen Beitrag, um unsere Gesundheit zu schützen.

Fachinfos aus dem DKE Arbeitsfeld Health

Senioren

Active Assisted Living: Vernetztes Leben mit mehr Komfort und Sicherheit

AAL-Lösungen und -Dienstleistungen sollen es Menschen ermöglichen, länger im gewohnten häuslichen Umfeld wohnen zu bleiben und können dazu genutzt werden, den demographischen Wandel im Sinne der Menschen zu gestalten.

Senioren

AAL-Lösungen und -Dienstleistungen sollen es Menschen ermöglichen, länger im gewohnten häuslichen Umfeld wohnen zu bleiben und können dazu genutzt werden, den demographischen Wandel im Sinne der Menschen zu gestalten.

Normung und Standardisierung im Bereich Active Assisted Living hat das Ziel, sicherheits- und leistungsbezogene Vorgaben zum Schutz von AAL-Nutzern und -Anwendern zu treffen. Dabei soll auch erreicht werden, unterschiedliche AAL-Systeme und -Komponenten interoperabel zu machen, sodass Produkte und Dienste eine breite Anwendung finden können. Darüber hinaus werden in den Expertengremien Anforderungen an die Zertifizierung von AAL-Lösungen und -Dienstleistungen formuliert sowie Aspekte von Telemonitoring und Hausnotruf normiert.

Das IEC System Committee Active Assisted Living (SyC AAL) wird durch das DKE/K 801 „System Komitee AAL“ national gespiegelt. Dem Komitee sind verschiedene Arbeitskreise zugeordnet, um das Querschnittsthema AAL umfassend betrachten zu können und beteiligte Personenkreise entsprechend einzubinden.

In diesem Expertengremium werden neue Themen aufbereitet, Aufgaben gebündelt und strukturiert bearbeitet. Unterstützt werden diese Aktivitäten unter anderem durch Veranstaltungen, Networking, Marktbeobachtung und Projektbeteiligungen. Dadurch wird langfristig eine höhere Transparenz bei Aktivitäten geschaffen, Themen bzw. Projekte frühzeitig mit Normungsgremien vernetzt und deren Arbeit und Ergebnisse in die Normung überführt.

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Janina Laurila-Dürsch
Datensynchronisation zwischen Smart Watch und Smart Phone

Wearables: Bequeme und zuverlässige Gesundheitsüberwachung

Nah am Körper getragene elektronische Geräte – Wearables – sind ein aktuelles Thema im Technikbereich. Hierzu gehören beispielsweise Fitnessarmbänder und Smart Watches. Ziel von Wearables ist in der Regel, die aktive oder passive Unterstützung des Nutzers durch Daten, die von den Sensoren erfasst werden.

Datensynchronisation zwischen Smart Watch und Smart Phone

Nah am Körper getragene elektronische Geräte – Wearables – sind ein aktuelles Thema im Technikbereich. Hierzu gehören beispielsweise Fitnessarmbänder und Smart Watches. Ziel von Wearables ist in der Regel, die aktive oder passive Unterstützung des Nutzers durch Daten, die von den Sensoren erfasst werden.

Weiterführende Informationen und Services innerhalb unserer VDE Gruppe

Normungsroadmaps: Wie wollen wir Technologie zukünftig gestalten?

Mit Roadmap ans Ziel - Bild

Die Zukunft ist noch nicht geschrieben. Deshalb ist es wichtig, sich mit technologischen Fragestellungen auseinanderzusetzen und gemeinsam Empfehlungen für die nächsten Jahre zu erarbeiten. Das Ergebnis: Eine Normungsroadmap. Verständlich geschrieben, sodass alle Interessierten einfach und jederzeit auf Informationen zur aktuellen Normungslage in einem bestimmten Bereich zurückgreifen können. Denn nur so lässt sich Technologie für die Zukunft gestalten!

Alle Normungsroadmaps auf einen Blick

Die Arbeit der DKE im Bereich Health

Gremien

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Coloures-Pic / stock.adobe.com

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