Die Synergie zwischen Normung und Regulierung wird eines der Schlüsselthemen der IECGM26 sein. Die Regeln, die den globalen Handel, die Technologie und die Sicherheit prägen, sind in Normen festgeschrieben – und in Hamburg wird das nächste Kapitel entworfen.
Normen werden in der Regel ‚bottom up‘ durch Ausschüsse unabhängiger Experteninnen und Experten entwickelt. Das Ziel: Sicherheit, Innovationen und damit auch Wohlstand vorantreiben. Märkte öffnen. Grundlagen schaffen, so dass gesellschaftliche und politische Zielsetzungen etwa in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Energieeffizienz und Verbraucherschutz technisch umgesetzt werden können. Dafür engagieren sich im Rahmen der IEC weltweit zehntausende Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft, Behörden und Zivilgesellschaft.
In bestimmten Bereichen stellt die Regulierung einen zusätzlichen Faktor dar, der die Normung positiv beeinflussen kann. Der Gesetzgeber kann wichtige Impulse geben, indem er gesellschaftliche Erwartungen klarstellt, die Produktentwicklung lenkt und die Entstehung gut funktionierender Märkte unterstützt. Wenn die von den Interessengruppen vorangetriebene Normung und die politische Regulierung Hand in Hand gehen, können sie ein sich gegenseitig verstärkendes Umfeld schaffen – eines, das Innovationen fördert, das Vertrauen in neue Technologien stärkt und letztlich den Menschen und Volkswirtschaften weltweit zugutekommt.