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14.05.2020

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DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE

Die technischen Experten - in den Komitees und Unterkomitees der DKE etwa 9000 berufene Mitarbeiter - sind Fachleute aus allen wesentlichen "betroffenen Kreisen", z. B. Anwender, Behörden, Berufsgenossenschaften, Berufs-, Fach- und Hochschulen, Handel, Handwerkswirtschaft, industrielle Hersteller, Prüfinstitute, Sachversicherer, selbständige Sachverständige, Technische Überwacher, Verbraucher, Wissenschaft. Sie müssen von den sie entsendenden Stellen (z. B. Ausbildungs- und Forschungsinstituten, Behörden, Instituten, Verbänden, Vereinen) für die Arbeit in den Normungsgremien autorisiert sein.

Die Zusammensetzung der DKE-Komitees erfolgt, wie in allen Arbeitsausschüssen von DIN, nach dem Grundsatz der Vertretung der betroffenen Kreise in einem angemessenen Verhältnis. Dieses wird im Einvernehmen mit den betroffenen Kreisen vereinbart und bedarf der Bestätigung durch den zuständigen Fachbereichsvorsitzenden. Nach erfolgter Bestätigung werden die Mitarbeiter von Komitees und Unterkomitees berufen, wobei diese Berufung jeweils bis zum Ablauf der vierjährigen Amtsperiode des Lenkungsausschusses der DKE gilt. Die berufenen Mitarbeiter handeln als Sachverständige ihrer Fachrichtung, sind jedoch gehalten, die Auffassung desjenigen Fachkreises zu vertreten, vom dem sie autorisiert sind.

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Mobilfunkantennen

Revision der DIN VDE 0855-300: Sicherheitsanforderungen für Sende-/Empfangsantennenanlagen

Zuständiges Gremium: DKE/AK 735.0.2

Ansprechpartner: Thomas Wegmann

Mobilfunkantennen

Zuständiges Gremium: DKE/AK 735.0.2

Ansprechpartner: Thomas Wegmann

DIN VDE 0855-300 legt die Sicherheitsanforderungen für stationäre Anlagen und Geräte fest, die vorwiegend für das Senden oder kombinierte Senden/Empfangen von Signalen mit Sender-HF-Ausgangsleistungen bis 1 kW, gemessen am Ausgang des Senders, ausgelegt sind (sofern keine anderen Normen verfügbar sind, kann diese Norm auch für Anlagen mit höheren Sendeleistungen angewandt werden).

Sie gilt für alle entsprechenden stationären Anlagentypen, wie:

  • Funksende-/-empfangssystem für mobile Funkdienste (z. B. Mobilfunk, Betriebsfunk, BOS),
  • Funksende-/-empfangssystem für CB-Funk,
  • Funksende-/-empfangssystem für Amateurfunk,
  • Funksende-/-empfangssystem für SAT-Systeme (Satellitenempfangsanlage mit Rückkanal),
  • Funksende-/-empfangssystem für Richtfunk,
  • Funksendeanlagen z. B. für lokalen Rundfunk bei gemischt genutzten Antennenstandorten.

Soweit anwendbar, gilt diese Norm ebenso für transportable Anlagen (Betriebsstätten).

Diese Norm befasst sich im Wesentlichen mit der Sicherheit der Anlage und des daran arbeitenden Personals oder von Personen, die sich in der Nähe der Anlage aufhalten. Es handelt sich um allgemeine Sicherheitsaspekte, nicht um die Festlegung von Normen für den Schutz von Geräten, die in der Anlage eingesetzt werden. Dafür kommen z. B. zusätzliche Anforderungen für elektrotechnische und informationstechnische Anlagen sowie für Blitzschutzsysteme in Betracht.

Experten, die sich an der Revision der Norm aktiv beteiligen wollen, werden gebeten, sich bei der DKE zur Mitarbeit im zuständigen AK 735.0.2 „Sende-/Empfangsantennenanlagen“ zu melden. Die erste Sitzung (ggf. virtuell) ist Ende des 2. oder Anfang des 3. Quartals 2020 geplant.

Bei Interesse an einer Mitarbeit im Arbeitskreis können Sie sich gerne direkt an Thomas Wegmann wenden.


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