Werden Sie Normungsexperte
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13.01.2021

Mitgestalten und Mitentscheiden

Sie möchten Normung aktiv mitgestalten? Kein Problem! Informationen und aktuelle Call for Experts finden Sie hier ...

Kontakt

DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE

Die technischen Experten – in den Komitees und Unterkomitees der DKE etwa 9000 berufene Mitarbeiter – sind Fachleute aus allen wesentlichen "betroffenen Kreisen", z. B. Anwender, Behörden, Berufsgenossenschaften, Berufs-, Fach- und Hochschulen, Handel, Handwerkswirtschaft, industrielle Hersteller, Prüfinstitute, Sachversicherer, selbständige Sachverständige, Technische Überwacher, Verbraucher, Wissenschaft. Sie müssen von den sie entsendenden Stellen (z. B. Ausbildungs- und Forschungsinstituten, Behörden, Instituten, Verbänden, Vereinen) für die Arbeit in den Normungsgremien autorisiert sein.

Die Zusammensetzung der DKE Komitees erfolgt, wie in allen Arbeitsausschüssen von DIN, nach dem Grundsatz der Vertretung der betroffenen Kreise in einem angemessenen Verhältnis. Dieses wird im Einvernehmen mit den betroffenen Kreisen vereinbart und bedarf der Bestätigung durch den zuständigen Fachbereichsvorsitzenden. Nach erfolgter Bestätigung werden die Mitarbeiter von Komitees und Unterkomitees berufen, wobei diese Berufung jeweils bis zum Ablauf der vierjährigen Amtsperiode des Lenkungsausschusses der DKE gilt. Die berufenen Mitarbeiter handeln als Sachverständige ihrer Fachrichtung, sind jedoch gehalten, die Auffassung desjenigen Fachkreises zu vertreten, vom dem sie autorisiert sind.

Normungsarbeit noch besser kennenlernen


Unsere aktuellen Call for Experts – und Ihre Chance zur Mitarbeit!

Bahnschiene im Gegenlicht

Ihre Chance zur Mitarbeit im Normungsgremium "Digitale Güterwagen / DAK"

Zuständiges Gremium: DKE/AK 351.1.12

Ansprechpartner: Artur Schmidt

Termin: 12. Februar 2021

Bahnschiene im Gegenlicht

Zuständiges Gremium: DKE/AK 351.1.12

Ansprechpartner: Artur Schmidt

Termin: 12. Februar 2021

Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts werden weltweit automatische Kupplungen eingesetzt, um Güterwagen miteinander zu verbinden. Einzig und allein in Europa wird fast ausschließlich auf Schraubkupplungen gesetzt. Im Gegensatz zu dieser aufwendigen, per Hand ausgeführten Technik, ermöglicht es die digitale automatische Kupplung (DAK), Güterwagen sowie ihre Strom-, Daten- und Druckluftleitungen automatisch aneinander zu kuppeln. Damit können Güterwagen in viel kürzerer Zeit zusammengestellt und steigende Transportmengen bewältigt werden. Zum ersten Mal überhaupt werden somit die Strom- und Datenleitungen in Güterwagen standardisiert. Die Einführung von DAK in Europa stellt somit einen essenziellen Baustein der Automatisierung und Digitalisierung des Bahnsektors dar und stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schienen als umweltfreundliches Verkehrsmittel.

Normung im Bereich DAK gewährleistet die Einheitlichkeit und Sicherheit der Technologie. Dabei übernimmt die CEN/TC256/SC2/WG 33 mechanische Aspekte der Normung. Elektrische Normungsaspekte werden auf nationaler Ebene durch den DKE/AK 351.1.12 „Digitale Güterwagen I DAK“ übernommen. Ziel ist es, einen Entwurf für eine europäische Norm zu erarbeiten.

Die Mitarbeit in unserem Gremium ist für Sie kostenfrei und der Sitzungsbedarf beläuft sich je nach Bedarf auf ungefähr 4 Treffen pro Jahr in Frankfurt am Main, wobei zwischen den einzelnen Sitzungen (falls notwendig) auch Telefon- oder Webkonferenzen stattfinden können.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Sollten Interesse an der Mitarbeit oder Fragen bestehen, dann wenden Sie sich bitte bis zum 12.02.2021 an Artur Schmidt.

eHighway Darmstadt

Neu gegründeter Arbeitskreis "Elektrische Straßensysteme" ruft zur Mitarbeit auf

Zuständiges Gremium: DKE/AK 351.1.13

Ansprechpartner: Artur Schmidt

Termin: 4. Februar 2021

eHighway Darmstadt

Zuständiges Gremium: DKE/AK 351.1.13

Ansprechpartner: Artur Schmidt

Termin: 4. Februar 2021

Resultierend aus den Austauschrunden zwischen DKE/K 351 "Elektrische Ausrüstungen für Bahnen" und DKE/K 353 "Elektrostraßenfahrzeuge" wurde vereinbart, einen weiteren Arbeitskreis für die Zusammenarbeit zwischen dem DKE/K 353 "Elektrostraßenfahrzeuge" und und dem internationalen Komitee ISO/TC 22 "Road Vehicles" zu gründen.

Primäres Ziel dieses DKE/AK 351.1.13 „Elektrische Straßensysteme“ ist die Abstimmung der Schnittstellen zwischen den beiden Gremien DKE/K 351 "Elektrische Ausrüstungen für Bahnen" und DKE/K 353 "Elektrostraßenfahrzeuge“ bezüglich des Befahrens von Oberleitungen durch Nutzfahrzeuge (ohne Erdung im Betrieb). Dabei soll eine Konsensfindung zu Sicherheitsaspekten durch von bestehenden Normen bereits abgedeckten Inhalten, möglichen Anwendungen und Betriebsarten sowie Klärung der Verantwortlichkeiten im Rahmen des Arbeitskreises erfolgen.

Die Mitarbeit in unserem Gremium ist für Sie kostenfrei und der Sitzungsbedarf beläuft sich je nach Bedarf auf ungefähr 4 Treffen pro Jahr in Frankfurt am Main, wobei zwischen den einzelnen Sitzungen (falls notwendig) auch Telefon- oder Webkonferenzen stattfinden können.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Sollten Interesse an der Mitarbeit oder Fragen bestehen, dann wenden Sie sich bitte bis zum 04.02.2021 an Artur Schmidt.

Schneller Gabelstapler mit Paket Lieferung

Experten zum Thema "Hybrid-Ladesteckvorrichtung für Flurförderzeuge" gesucht

Zuständiges Gremium: DKE/AK 352.0.1

Ansprechpartner: Artur Schmidt

Termin: 22. Januar 2021

Schneller Gabelstapler mit Paket Lieferung

Zuständiges Gremium: DKE/AK 352.0.1

Ansprechpartner: Artur Schmidt

Termin: 22. Januar 2021

Batteriebetriebene Flurförderzeuge sind mit Traktionsbatterien im Spannungsbereich von 24 V bis 96 V ausgerüstet. Anstelle der bisher überwiegend in Blei-Säure-Technik ausgeführten Traktionsbatterien kommen zunehmend Li-Ionen-Batterien zum Einsatz. Neben anderen technisch besseren Eigenschaften der Li-Ionen-Technik liegt der wesentliche Vorteil in der höheren Energiedichte und ermöglicht damit eine längere Betriebszeit der Fahrzeuge. Ein Wechsel der Batterie während des Einsatzes ist deshalb nicht mehr erforderlich. Zudem ermöglicht eine Li-Ionen-Batterie den Fahrzeugeinsatz in Bereichen, die bisher Flurförderzeugen mit Verbrennungsmotor vorbehalten waren.

In der Regel erfolgt die Verbindung der Traktionsbatterie mit dem Fahrzeug sowie mit dem Ladegerät über eine Steckvorrichtung in unterschiedlichen Ausführungen. Eine weit verbreitete und seit Jahrzehnten eingesetzte Ausführung der Steckvorrichtung ist in DIN VDE 0623-589 genormt. Diese von mehreren Herstellern angebotene und kompatible Steckvorrichtung bietet neben den zwei Hauptkontakten die Möglichkeit für Hilfskontakte oder Luftdurchführung.

Die zusätzlichen Eigenschaften der Steckvorrichtung aufgrund der Li-Ionen-Technik sowie die erweiterten Einsatzgebiete der Flurförderzeuge erfordern eine überarbeitete oder ggf. gänzlich neue Ausführung der Steckvorrichtung, die im Interesse der Betreiber zukünftig eine kompatible Schnittstelle zwischen Batterie, Fahrzeug und Ladegerät garantiert. Da die Energiedichte der Li-Ionen-Technologie einen Wechsel der Batterie vermehrt überflüssig macht, die Batterie also zum Laden im Fahrzeug verbleibt, liegt der Schwerpunkt der Normungsarbeit auf der Steckvorrichtung zwischen Batterie und Ladegerät.

Die Mitarbeit in unserem Gremium ist für Sie kostenfrei und der Sitzungsbedarf beläuft sich je nach Bedarf auf ungefähr 4 Treffen pro Jahr in Frankfurt am Main, wobei zwischen den einzelnen Sitzungen (falls notwendig) auch Telefon- oder Webkonferenzen stattfinden können.

Sollten Interesse an der Mitarbeit oder Fragen bestehen, bitten wir Sie, das angehängte Formular auszufüllen und bis zum 22.01.2021 an Herrn Schmidt (artur.schmidt@vde.com) per Mail zukommen zu lassen.

Der AK 352.0.1 trifft sich das erste Mal am 11.02.2021 von 14:00 Uhr–16:30 Uhr in Form einer Webkonferenz.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Ist Ihr Interesse geweckt oder haben Sie Fragen, dann wenden Sie sich bitte bis zum 22.01.2021 an Artur Schmidt.

Nahaufnahme einer Platine

Expert*in gesucht – Sicherheit elektronischer Einrichtungen für Audio/Video, und Informations- und Kommunikationstechnik

Zuständiges Gremium: DKE/K 711

Ansprechpartnerin: Karin Both, DIN

Termin: 22. Januar 2021

Nahaufnahme einer Platine

Zuständiges Gremium: DKE/K 711

Ansprechpartnerin: Karin Both, DIN

Termin: 22. Januar 2021

Der DIN-Verbraucherrat sucht für den Themenbereich „Sicherheit elektronischer Einrichtungen für Audio/Video-, Informations- und Kommunikationstechnik“ eine*n Expert*in, der*die ehrenamtlich für den Verbraucherrat die Verbraucherposition im nationalen Gremium DKE/K 711 „Sicherheit elektronischer Einrichtungen für Audio/Video-, Informations- und Kommunikationstechnik“ vertreten kann. Dieser Arbeitsausschuss spiegelt vorrangig die internationalen Gremien IEC/TC 108 und CLC/TC 108X zum gleichen Thema.

Der*die Expert*in wird über das nationale Spiegelgremium aktiv an folgenden internationalen Projekten mitarbeiten:

  • regelmäßige Aktualisierung der Normenreihe IEC 60950 "Information technology equipment - Safety - Part 1: General requirements"
  • regelmäßige Aktualisierung der Norm IEC 60065 "Audio, video and similar electronic apparatus - Safety requirements"
  • regelmäßige Aktualisierung der Norm EN 62368-1 "Audio/video, information and communication technology equipment – Safety requirements"
  • weitere Normung im Themengebiet.

Die Normungsarbeiten befinden sich im Spannungsfeld zwischen Industrie, Politik und Verbraucherschutz. Auch bestehen teilweise europäische Regelungen, die nationale und europäische Abweichungen von der internationalen Norm notwendig machen. Die Normung in diesem Themengebiet verfolgt weitestgehend einen risikobasierten Ansatz.

Die Sicherheitsanforderungen in diesem Themengebiet beziehen sich teilweise auf Aspekte der elektrischen Sicherheit, aber ebenso sind aus Verbrauchersicht die Aspekte der akustischen Sicherheit, der Standfestigkeit von Geräten, der Vermeidung von Bränden und Explosionen und vieles mehr zu beachten. Bekannte Beispiele für Erfolge in diesem Projekt sind die Sicherheit von Musikabspielgeräten, wo der Verbraucherschutz sich für einen Hinweis stark gemacht hat, der Verbraucher auf die Gefahren von hohen Lautstärken hinweist. Oder der Brandschutz von elektrischen Geräten mittels Materialverwendung und Konstruktion statt mittels chemischer Brandschutzmittel. Ebenso ist der Schutz vor Kippen von Flachbildschirmen durch Gestaltung der Montage und durch geeignete Sicherheitshinweise verbessert worden.

Der*die Expert*in verfügt idealerweise über fundiertes Hintergrundwissen aus dem Bereich der Elektrotechnik, der Informationstechnik oder verwandter Disziplinen.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Ist Ihr Interesse geweckt oder haben Sie Fragen, dann wenden Sie sich bitte bis zum 22.01.2021 an karin.both@din.de.


Von Experten für Experten: Überzeugen Sie sich selbst


Wir freuen uns, dass Sie bei uns mitarbeiten möchten!

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Die nächsten Schritte

Nach dem Absenden Ihres Formulars werden wir dieses prüfen und uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen. Dann werden wir mit Ihnen gemeinsam alle weiteren Schritte besprechen.