Junge Leute im Gespräch
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23.07.2019 4352 0

Mitgestalten und Mitentscheiden

Sie möchten Normung aktiv mitgestalten? Kein Problem! Informationen und aktuelle Call for Experts finden Sie hier ...

Kontakt

DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE

Die technischen Experten - in den Komitees und Unterkomitees der DKE etwa 9000 berufene Mitarbeiter - sind Fachleute aus allen wesentlichen "betroffenen Kreisen", z. B. Anwender, Behörden, Berufsgenossenschaften, Berufs-, Fach- und Hochschulen, Handel, Handwerkswirtschaft, industrielle Hersteller, Prüfinstitute, Sachversicherer, selbständige Sachverständige, Technische Überwacher, Verbraucher, Wissenschaft. Sie müssen von den sie entsendenden Stellen (z. B. Ausbildungs- und Forschungsinstituten, Behörden, Instituten, Verbänden, Vereinen) für die Arbeit in den Normungsgremien autorisiert sein.

Die Zusammensetzung der DKE-Komitees erfolgt, wie in allen Arbeitsausschüssen von DIN, nach dem Grundsatz der Vertretung der betroffenen Kreise in einem angemessenen Verhältnis. Dieses wird im Einvernehmen mit den betroffenen Kreisen vereinbart und bedarf der Bestätigung durch den zuständigen Fachbereichsvorsitzenden. Nach erfolgter Bestätigung werden die Mitarbeiter von Komitees und Unterkomitees berufen, wobei diese Berufung jeweils bis zum Ablauf der vierjährigen Amtsperiode des Lenkungsausschusses der DKE gilt. Die berufenen Mitarbeiter handeln als Sachverständige ihrer Fachrichtung, sind jedoch gehalten, die Auffassung desjenigen Fachkreises zu vertreten, vom dem sie autorisiert sind.


Unsere aktuellen Call for Experts – und Ihre Chance zur Mitarbeit!

2017-08_Illicit trafficking - Bild

Revision of ISO 22188 „Überwachung des unbeabsichtigten oder unerlaubten Transports von radioaktiven Stoffen“

Zuständiges Gremium: DKE/GK 851 „Aktivitätsmessgeräte für den Strahlenschutz“

Termin: 10. September 2019

2017-08_Illicit trafficking - Bild

Zuständiges Gremium: DKE/GK 851 „Aktivitätsmessgeräte für den Strahlenschutz“

Termin: 10. September 2019

Das Deutsche Nationale Komitee bittet um Stellungnahme zu beigefügtem Schriftstück. Bitte übermitteln Sie Ihre Beantwortungsvorschläge und Hinweise bis zum 10. September an Georg Vogel.

Unbeabsichtigter und unerlaubter Transport von radioaktiven Stoffen sind keine neuen Phänomene. Dennoch ist die Sorge darüber im letzten Jahrzehnt merklich angestiegen. Einige Prozent dieser Ereignisse betreffen spaltbares Nuklearmaterial, das für Kernwaffen verwendet werden kann und deshalb eine Bedrohung durch nukleare Proliferation darstellt. Die große Mehrheit dieser Ereignisse betrifft jedoch radioaktive Quellen, niedrig angereichertes natürliches oder abgereichertes Uran, das nicht waffenfähig ist. Im Fall des unbeabsichtigten Transports gab es Fälle, bei denen Kontrollverlust über radioaktive Stoffe zu ernsten, sogar tödlichen Konsequenzen für Personen führte. Beispiele beinhalten unwissentliche Inkorporation von radioaktiven Stoffen in recyceltem Stahl, Entdeckung verloren gegangener radioaktiver Quellen durch ahnungslose Personen und bewusster Diebstahl radioaktiver Stoffe.

Die ISO 22188 adressiert Verfahren und Vorgehensweisen für den Einsatz geeigneter Geräte. Dies umfasst auch die Vorgehensweisen zur Suche, Lokalisierung und möglichen Identifizierung der radioaktiven Stoffe. Dabei beinhaltet der Begriff „radioaktive Stoffe“ in dieser Norm immer auch spaltbares und waffenfähiges Nuklearmaterial.

Gang in einem Rechenzentrum

DKE/GAK 719.0.6 „Resilienz-KPIs für Rechenzentren“

Geplanter Termin/Ort: 18.11.2019 (Frankfurt am Main)

Ansprechpartner: Thomas H. Wegmann

Gang in einem Rechenzentrum

Geplanter Termin/Ort: 18.11.2019 (Frankfurt am Main)

Ansprechpartner: Thomas H. Wegmann

Das GK 719 ist das deutsche Expertengremium für die Normen der Reihe DIN EN 50600 (VDE 0801-600) „Informationstechnik - Einrichtungen und Infrastrukturen von Rechenzentren“. Für die Verfügbarkeit dieser Infrastrukturen werden in den einzelnen Normen derzeit sogen. Verfügbarkeitsklassen definiert, um den Umfang der benötigten Redundanzen zu bestimmen. Für den ordnungsgemäßen Betrieb eines Rechenzentrums ist jedoch neben der Redundanz der Infrastrukturen (Geräte und Anlagen) auch deren Resilienz von Bedeutung. Hierzu gibt es derzeit keine nachvollziehbaren, normativen Aussagen.

Um diese Lücke zu schließen, hat GK 719 die Gründung des Arbeitskreises GAK 719.0.6 beschlossen. Aufgabe ist die Erarbeitung der (mathematischen) Grundlagen sowie aussagekräftiger Leistungskennzahlen, mit denen die Resilienz verschiedener Designalternativen bei konkreten RZ-Planungen ermittelt und daraus Entscheidungen bezüglich optimierter Designs abgeleitet werden können.

Wir laden alle interessierten Experten und Fachleute zu diesem Aspekt ein, sich aktiv an der Lösung dieser innovativen Fragestellung zu beteiligen.

Die nächste Sitzung ist für den 18.11.2019 in Frankfurt geplant. Ihr Ansprechpartner für den GAK 719.0.6 ist Thomas H. Wegmann.

Sie möchten mitarbeiten? Füllen Sie einfach das Formular am Ende dieser Seite aus und geben Sie beim Themengebiet „GAK 719.0.6“ an.

Wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung und sprechen über den weiteren Aufnahmeprozess in das entsprechende Gremium.

Gang in einem Rechenzentrum

DKE/GAK 719.0.4 „Sicherungstechnik“

Geplanter Termin/Ort: Ende Q4 2019 (Frankfurt am Main)

Ansprechpartner: Thomas H. Wegmann

Gang in einem Rechenzentrum

Geplanter Termin/Ort: Ende Q4 2019 (Frankfurt am Main)

Ansprechpartner: Thomas H. Wegmann

Die Normen der Reihe DIN EN 50600 (VDE 0801-600) „Informationstechnik – Einrichtungen und Infrastrukturen von Rechenzentren“ haben im Markt eine breite Akzeptanz gefunden. Nachdem die Überarbeitung von EN 50600-1, -2-2 und -2-3 abgeschlossen ist, werden nun zwei weitere Designnormen an den aktuellen Stand der Technik angepasst.

Der für DIN EN 50600-2-5 (VDE 0801-600-2-5) „Sicherungssysteme“ zuständige Expertenkreis GAK 719.0.4 sucht daher Verstärkung durch kompetente Mitarbeiter, die ihre praktischen Erfahrungen zu den Themenbereichen

  • Zugangssicherung zum RZ-Standort und innerhalb von RZ-Gebäuden
  • Branderkennung, Brandfrühesterkennung sowie Brandverhinderungs- und Feuerlöschsysteme
  • andere umgebungsbedingte Ereignisse im RZ und außerhalb des RZ

einbringen wollen.

Im Fokus der Revision ist die Anpassung der entsprechenden Schutzklassen an die aktuellen Inhalte von EN 50600-1, -2-2 und -2-3. Weiterhin die Feinabstimmung mit den Festlegungen in EN 50600-2-1 bezüglich baulicher Voraussetzungen für die betreffenden Schutzmaßnahmen. Die Normung von Produktlösungen zum Erreichen der gewählten Schutzklasse sind nicht Gegenstand der Arbeit.

Die erste Sitzung ist für das Q4 2019 in Frankfurt geplant. Ihr Ansprechpartner für den GAK 719.0.4 ist Thomas H. Wegmann.

Sie möchten mitarbeiten? Füllen Sie einfach das Formular am Ende dieser Seite aus und geben Sie beim Themengebiet „GAK 719.0.4“ an.

Wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung und sprechen über den weiteren Aufnahmeprozess in das entsprechende Gremium.


Von Experten für Experten: Überzeugen Sie sich selbst


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Nach dem Absenden Ihres Formulars werden wir dieses prüfen und uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen. Dann werden wir mit Ihnen gemeinsam alle weiteren Schritte besprechen.