Werden Sie Normungsexperte
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01.07.2022 Kurzinformation

Mitgestalten und Mitentscheiden

Sie möchten Normung aktiv mitgestalten? Kein Problem! Informationen und aktuelle Call for Experts finden Sie hier ...

Kontakt

DKE Deutsche Kommission

Die technischen Experten – in den Komitees und Unterkomitees der DKE etwa 9000 berufene Mitarbeiter – sind Fachleute aus allen wesentlichen "betroffenen Kreisen", z. B. Anwender, Behörden, Berufsgenossenschaften, Berufs-, Fach- und Hochschulen, Handel, Handwerkswirtschaft, industrielle Hersteller, Prüfinstitute, Sachversicherer, selbständige Sachverständige, Technische Überwacher, Verbraucher, Wissenschaft. Sie müssen von den sie entsendenden Stellen (z. B. Ausbildungs- und Forschungsinstituten, Behörden, Instituten, Verbänden, Vereinen) für die Arbeit in den Normungsgremien autorisiert sein.

Die Zusammensetzung der DKE Komitees erfolgt, wie in allen Arbeitsausschüssen von DIN, nach dem Grundsatz der Vertretung der betroffenen Kreise in einem angemessenen Verhältnis. Dieses wird im Einvernehmen mit den betroffenen Kreisen vereinbart und bedarf der Bestätigung durch den zuständigen Fachbereichsvorsitzenden. Nach erfolgter Bestätigung werden die Mitarbeiter von Komitees und Unterkomitees berufen, wobei diese Berufung jeweils bis zum Ablauf der vierjährigen Amtsperiode des Lenkungsausschusses der DKE gilt. Die berufenen Mitarbeiter handeln als Sachverständige ihrer Fachrichtung, sind jedoch gehalten, die Auffassung desjenigen Fachkreises zu vertreten, vom dem sie autorisiert sind.

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Unsere aktuellen Call for Experts – und Ihre Chance zur Mitarbeit!

IoT Konzept Intelligente Heimverbinung Smart Home

Signalübertragung auf elektrischen Niederspannungsnetzen und „Power Line Communication (PLC)" ist Ihr Thema?

Zuständiges Gremium: DKE/UK 716.1 – Systeme für die Kommunikation auf elektrischen Niederspannungsnetzen

Ansprechpartner: Antonio Monaco, DKE Arbeitsfeld Home & Building

Anmeldung ist aktuell unbefristet

IoT Konzept Intelligente Heimverbinung Smart Home

Zuständiges Gremium: DKE/UK 716.1 – Systeme für die Kommunikation auf elektrischen Niederspannungsnetzen

Ansprechpartner: Antonio Monaco, DKE Arbeitsfeld Home & Building

Anmeldung ist aktuell unbefristet

die Aufgabe des DKE/UK 716.1 ist die Spiegelung der Arbeiten des CLC/TC 219 „Mains communicating systems“ sowie dessen Unterarbeitsgruppen

  • WG 09  Revision of EN 50065-1
  • WG 10  High frequency power lines
  • WG 11  Immunity
  • WG 12  Filters

und daraus folgend die Vorbereitung der deutschen Meinungsbildung zu den einzelnen Projekten.

Das CLC/TC 219 hat folgenden Anwendungsbereich:

Ausarbeitung harmonisierter Normen für Kommunikationssysteme, die die Stromversorgungsleitungen oder die Verkabelung von Gebäuden als Übertragungsmedium nutzen und Frequenzen über 3 kHz verwenden. Dazu gehört auch die Zuweisung von Frequenzbändern für die Signalübertragung auf dem Stromnetz.

Die Marktnachfrage nach Produkten, die die harmonisierten Normen des CLC/TC 219 für die CE-Kennzeichnung und insbesondere die EN 50065-1 verwenden, geht bereits in die zweistellige Millionenhöhe, es handelt sich also um eine wichtige, weit verbreitete Norm.

Das CLC/TC 219 (früher CLC/SC205A) hat von Anfang an sowohl traditionelle als auch innovative Modulationsverfahren für PLC berücksichtigt. In der Norm EN 50065-1 sind sowohl Einträgersysteme als auch Mehrträgersysteme mit entsprechenden Prüfungen für die verschiedenen Ebenen der Senderausgangsspannung anerkannt. Es sei darauf hingewiesen, dass die ursprünglich in der Norm beschriebenen Tests immer noch gültig sind und den "Crest-Faktor"-Effekt berücksichtigen, der auftritt, wenn sich Unterträger zeitlich überlappen.

Umweltbelange sind die treibende Kraft, die die Nachfrage nach SPS-Kommunikation für die Energiesteuerung und -überwachung vor allem im Zusammenhang mit intelligenten Zählern und intelligenten Stromnetzen steigern dürfte, und die CLC/TC 219 Normen definieren EMV- und Koexistenz Anforderungen für diese Technologie. Es ist anzumerken, dass ein wachsendes Interesse am Einsatz von PLC oberhalb von 150 kHz für Smart Metering und Smart Grid Anwendungsfälle sowohl in öffentlichen Netzen als auch in privaten Installationen besteht. Darüber hinaus ist die Verwendung von PLC in Gleichstromnetzen, insbesondere zur Steuerung von PV-Anlagen im Freien, ein neuer Trend, der in den CLC/TC 219 Normen behandelt werden soll.

Ansprechpartner: Sie sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Bei Interesse bitten wir um Ihre entsprechende Nachricht an Antonio Monaco.

Glasfaser Rohrverband beim Breitbandausbau

Erarbeitung der VDE-Leitlinie VDE 0800-252 für die Bau-Objektbetreuung und -Überwachung

Zuständiges Gremium: DKE/IGVB-BÜ Leitlinie Bauüberwachung in der Initiative Gremienverbund Breitband in VDE ZVEH und rbv

Ansprechpartner: Thomas Sentko, DKE Arbeitsfeld Components & Technologies

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Glasfaser Rohrverband beim Breitbandausbau

Zuständiges Gremium: DKE/IGVB-BÜ Leitlinie Bauüberwachung in der Initiative Gremienverbund Breitband in VDE ZVEH und rbv

Ansprechpartner: Thomas Sentko, DKE Arbeitsfeld Components & Technologies

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Der Ausbau der Glasfaser-Netz-Infrastruktur in Deutschland schreitet voran. Eine Herausforderung, die für Verzögerungen sorgt, ist die Qualifizierung geeigneter Fachkräfte in allen Ausbaubereichen. Die Initiative „Gremienverbund Breitband von VDE/ITG, rbv und ZVEH“ erarbeitet unter aktiver Beteiligung einer Vielzahl von Weiterbildungsinstituten und anderen Betroffenen deutschlandweit standardisierte Inhalte für Weiterbildungsmaßnahmen in Form von Leitlinien. Auf deren Basis bieten die beteiligten Institutionen Qualifizierungsmaßnahmen an, die sich durch gemeinsam festgelegte Lernziele in Form eines Curriculums auszeichnen. Dadurch wird eine einheitliche Qualität im Abschluss der Qualifizierungsmaßnahmen erreicht.

Es hat sich gezeigt, dass ein Mangel an qualifizierten Mitarbeitenden für die Bauüberwachung und -Abnahme herrscht. In der letzten Sitzung des Beirates der Initiative haben sich die beteiligten Institutionen auf den Start einer neue Arbeitsgruppe geeinigt, die kurzfristig die VDE-Leitlinie VDE 0800-252 für die Bau-Objektbetreuung und -Überwachung erarbeiten wird.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Wir benötigen Ihre Mitarbeit! Wenn Sie im 4-wöchigen Rhythmus 2-3 Stunden Zeit per Teams-Sitzung mit Menschen, die sich für dieses Thema begeistern, investieren können und wollen, senden Sie eine formlose E-Mail mit ihrer Motivation an thomas.sentko@vde.com. Wir nehmen Sie gerne in die Gruppe auf. Die Arbeit am Dokument erfolgt papierlos. Es entstehen Ihnen sonst keine Kosten, das Ergebnis der Arbeit erhalten Sie als Belegexemplar.

Gefahrensymbol für Radioaktivität und Strahlung

Kennen Sie sich mit Röntgenstrahlung durch Ultrakurzpuls-Laser aus?

Neuer Arbeitskreis: DKE/GAK 852.0.1 Röntgenstrahlung bei der Ultrakurzpulslaser-Materialbearbeitung

Ansprechpartner: Georg Vogel, DKE Arbeitsfeld Health

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Gefahrensymbol für Radioaktivität und Strahlung

Neuer Arbeitskreis: DKE/GAK 852.0.1 Röntgenstrahlung bei der Ultrakurzpulslaser-Materialbearbeitung

Ansprechpartner: Georg Vogel, DKE Arbeitsfeld Health

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Ultrakurzpuls-Laser finden immer breitere Anwendungen in der industriellen Materialbearbeitung. Ob beim Bohren oder Strukturieren, Schneiden oder Laserdrehen usw. – die Arbeiten werden extrem präzise ausgeführt.

Zum Materialabtrag erzeugen die hoch-intensiven Laserpulse an der Werkstückoberfläche ein Plasma, dessen Wechselwirkung mit dem Laser hochenergetische Plasmaelektronen erzeugt, die Röntgenstrahlung emittieren können. Der Wechselwirkungsprozess zwischen der einfallenden Laserstrahlung und dem angeregten Plasma ist dabei materialabhängig und wird von einer Vielzahl von Bestrahlungskenngrößen wie Intensität, Wellenlänge, Pulsdauer, Pulsfrequenz und Polarisation des Lasers sowie durch die Prozessführung selbst beeinflusst.

Die Freisetzung von Röntgenstrahlung in UKP-Laserprozessen ist seit längerem bekannt. Spätestens mit dem Einsatz von Hochleistungs-UKP-Lasersystemen in der Materialbearbeitung entsteht jedoch durch die mögliche Höhe der Röntgendosis, besonders im offenen Betrieb, eine mögliche gesundheitliche Gefährdung.

Diese Emission von gepulster Röntgenstrahlung führt dazu, dass UKP-Laserbearbeitungsanlagen unter das Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) fallen. Somit erfordert der sichere Betrieb von UKP-Laserbearbeitungsanlagen eine ganze Reihe technischer, organisatorischer und persönlicher Schutzmaßnahmen.

Ziel des WIPANO-Projekts „RöLaMat“ ist die Erstellung einer Technischen Spezifikation über die unerwünschte Erzeugung von Röntgenstrahlung bei der Materialbearbeitung mittels Ultrakurzpuls-Lasern sowie die Erarbeitung von Vorschlägen für zu entwickelnde Schutzmaßnahmen. Anschließend soll diese Spezifikation über das nationale Spiegelgremium DKE/GK 852 „Strahlenschutzdosimetrie“ als Normvorschlag in ISO/TC 85/SC 2 eingebracht werden.

Im Detail sollen folgende Zielstellungen erreicht werden:

  1. Bestimmung eines experimentell abgesicherten Werts der Laser-Bestrahlungsstärke, ab dem die Emission von Röntgenstrahlung beginnt und der nach StrlSchV geltende Grenzwert der Ortsdosisleistung von 1 µSv/h in 0,1 m Entfernung von der berührbaren Oberfläche überschritten wird,
  2. genaue Kenntnisse über die spektrale Verteilung der im Laserprozess generierten Röntgenphotonen, die als Basis für die Festlegung von Prüfanforderungen und Auslegung von Schutzmaßnahmen dienen,
  3. neue Erkenntnisse über die Abhängigkeit der Emission von Röntgenstrahlung von den Laser-Bestrahlungskenngrößen und Laser-Prozessbedingungen, die von elementarer Wichtigkeit für die Abschätzung von Worst-Case-Szenarien von Strahlungsemissionen und folglich der richtigen Auswahl von Strahlenschutzausrüstungen sind,
  4. Empfehlung von zu entwickelnden Schutzmaßnahmen gegen unerwünschte Röntgenemissionen bei UKP-Laserprozessen,
  5. Vorbereitung einer VDE-Anwendungsregel über die unerwünschte Emission von Röntgenstrahlung bei der UKP-Laserbearbeitung und empfohlene Schutzmaßnahmen als Vorarbeit für einen Normvorschlag für die internationale Normung,
  6. Einbringen der VDE-Anwendungsregel als Normvorschlag „Radiological protection – Radiation protection at ultra-short pulse lasers – Part 1: Closed protection housings“ in ISO/TC 85/SC 2.

Die Arbeiten im Rahmen des WIPANO-Projekts werden durch den DKE Arbeitskreis GAK 852.0.1 „Röntgenstrahlung bei der Ultrakurzpulslaser-Materialbearbeitung“ begleitet und in normative Festlegungen und Empfehlungen umgesetzt.

Ansprechpartner:
Sollten Sie Interesse daran haben, im DKE/GAK 852.0.1 als Experte*in die Standardisierung mitzugestalten, melden Sie sich bitte bei Georg Vogel.

Blockchain Konzept Energie

Blockchain und DLT im Energiesektor

Zuständige Gremien: DKE/UK 901.1, DKE/AK 901.1.1, DKE/AK 901.1.2

Kontakt: Athina Savvidis, DKE Arbeitsfeld Energy

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Blockchain Konzept Energie

Zuständige Gremien: DKE/UK 901.1, DKE/AK 901.1.1, DKE/AK 901.1.2

Kontakt: Athina Savvidis, DKE Arbeitsfeld Energy

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Das Unterkomitee DKE/UK 901.1 „Infrastruktur für dezentralen Energiehandel“ des übergeordneten Gremiums DKE/K 901 „Systemkomitee Smart Energy“ trägt dazu bei, die Standardisierung von Systemen, Methoden und Anwendungen unter der gesamten Wertschöpfungskette für verteiltes Energienetzmanagement voranzutreiben.

Dafür werden eine Reihe von Standards entwickelt, die festlegen, wie die Distributed Ledger Technologie (DLT) in den Energiesektor integriert werden kann, um wirtschaftliche, technische und soziale Vorteile zu nutzen, z. B. die eindeutige Identifizierung von Geräten und Anlagen, automatisches Gerätemanagement, Reduzierung der Transaktionskosten durch den Wegfall von Zwischenhändlern und Handel von kleinen Strommengen und die Transparenz und Automatisierung von energiewirtschaftlichen Prozessen zu ermöglichen.

Dem Unterkomitee sind die beiden Arbeitskreise DKE/AK 901.1.1 „Objektorientiertes Identitätsmanagement für den dezentralen Energiehandel“ und DKE/AK 901.1.2 „DLT-Anwendungsfälle im Energiesektor“ unterstellt.

Der Arbeitskreis DKE/AK 901.1.1 „Architekturen und Identitätsmanagement für den dezentralen Energiehandel“ beleuchtet, welche Voraussetzungen die Distributed Ledgers Technologie (DLT) durch eine energiewirtschaftliche Integration erfüllt sein müssen. Im Rahmen dessen werden Konzepte hinsichtlich objektorientierter digitaler Identitäten, DLT-Archetypen/Rollenmodelle und Architekturmodelle zur Erfassung von Sicherheitsmechanismen und Governance-Strukturen erarbeitet.

Der Arbeitskreis DKE/AK 901.1.2 „DLT-Anwendungsfälle im Energiesektor“ beschäftigt sich mit den Fragestellungen in welchen Bereichen und in welcher Form die Distributed Ledger Technologie im Energiesektor sinnvoll zum Einsatz kommt.
Im Rahmen dessen werden Use Cases mit den folgenden Schwerpunkten betrachtet und analysiert:

  • Asset Management
  • Finanzierung und Abrechnung
  • Incentivierung
  • Markprozesse und -kommunikation
  • Mining
  • Netzmanagement
  • Sektorkopplung
  • Stromhandel
  • Stromlieferung an Endkunden

Die Grundlagen werden die von ISO/TC 307 erarbeiteten Normen in Bezug auf Terminologie, Referenzarchitektur, Datenschutz, Governance und Interoperabilität für Blockchain sein.

Teilnahme und Kontakt:

Möchten Sie mitarbeiten und Ihre fachliche Expertise ins Gremium einbringen? Ausgezeichnet! Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Ihre Ansprechpartnerin bei der DKE ist Athina Savvidis.


Von Experten für Experten: Überzeugen Sie sich selbst


Wir freuen uns, dass Sie bei uns mitarbeiten möchten!

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Die nächsten Schritte

Nach dem Absenden Ihres Formulars werden wir dieses prüfen und uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen. Dann werden wir mit Ihnen gemeinsam alle weiteren Schritte besprechen.


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Normung im Mittelstand

Kleine und mittlere Unternehmen KMU - Icon

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) machen den Großteil des deutschen Marktes aus. Dennoch stehen sie häufig vor Herausforderungen, die ihren Alltag erschweren. Die DKE fördert KMU daher durch viele Angebote, um diesen den Einstieg in die Normung und die Beteiligung am Normungsprozess zu erleichtern, denn: Die Mitarbeit in der Normung bietet KMU erhebliche Vorteile.
Viele Mittelständler scheuen sich aufgrund geringerer Ressourcen trotz allem vor der Beteiligung am Normungsprozess. Spezielle Förderprogramme stehen KMU daher bei der Normungsarbeit zur Seite und unterstützen finanziell.

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