Dieser Internationale Normentwurf gilt für Hohlkern-Verbundstützisolatoren bestehend aus einem die (mechanische) Last aufnehmenden Isolierrohr (Kern) aus mit Reaktionsharz imprägnierten Fasern, aus isolierendem Füllwerkstoff (Feststoff, Flüssigkeit, Gas – unter Druck stehend oder drucklos), einer Schirmhülle (auf der Außenseite des Isolierrohrs) aus polymerem Werkstoff (z. B. Silikon oder Ethylen-Propylen) und Befestigungsarmaturen an den Enden des Isolierrohrs. Die in diesem Entwurf definierten Hohlkern-Verbundstützisolatoren sind für den allgemeinen Einsatz in Schaltanlagen sowohl in Freiluft wie im Innenraum, die mit einer Bemessungs-Wechselspannung über 1 000 V und einer Frequenz nicht über 100 Hz betrieben werden, oder für den Einsatz in Gleichspannungssystemen mit einer Bemessungsspannung über 1 500 V bestimmt.
Der Zweck dieses Entwurfs ist:
- die Definition der verwendeten Begriffe;
- die Festlegung von Prüfverfahren;
- die Festlegung von Annahmekriterien.
Alle Prüfungen in diesem Entwurf werden, mit Ausnahme der thermisch-mechanischen Prüfung, bei Umgebungstemperatur durchgeführt. Dieser Entwurf darf keine Prüfungen vorschreiben, die spezifisch für das Betriebsmittel sind, von dem der Hohlkern-Verbundstützisolator letztendlich einen Bestandteil bilden kann (z. B. Lasttrennschalter, Spulenträger, Hochspannungs-Gleichstrom-Ventile).