Die vorliegende Norm gilt für die Anschlussbaugruppe von Kabeln mit fluidgefüllter und extrudierter Isolierung, die der Einführung der Kabel in eine ein- oder dreiphasig gasisolierte metallgekapselte Schaltanlage (GIS) dient, unter Verwendung von fluidgefüllten oder feststoffisolierten Kabelendverschlüssen und einem getrennten Schottisolator zwischen der Kabelisolierung und der Gasisolierung der Schaltanlage.
Der Zweck dieser Norm ist, die elektrische und mechanische Austauschbarkeit zwischen den Kabelendverschlüssen der gasisolierten metallgekapselten Schaltanlage sicherzustellen und die Liefergrenzen festzulegen. Die Norm ergänzt und ändert, falls notwendig, die betreffenden IEC-Normen. In dieser Norm wird anstelle von "gasisolierter metallgekapselter Schaltanlage" der Begriff "Schaltanlage" verwendet. Die vorliegende Norm gilt nicht für gasisolierte Kabelendverschlüsse (en: immersed cable terminations), wie sie im CIGRE-Bericht 89 beschrieben werden.
Zuständig ist das DKE/UK 432.2 "Typgeprüfte Hochspannungs-Schaltanlagen" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE.