Werden Sie Normungsexperte
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29.07.2026 Kurzinformation

Mitgestalten und Mitentscheiden

Sie möchten Normung aktiv mitgestalten? Kein Problem! Informationen und aktuelle Call for Experts finden Sie hier ...

Kontakt
DKE Deutsche Kommission

Unsere Call for Experts – und Ihre Chance zur Mitarbeit!

Die technischen Expert*innen – in den Komitees und Unterkomitees der DKE etwa 10.000 berufene Mitarbeitenden – sind Fachleute aus allen wesentlichen "betroffenen Kreisen", z. B. Anwender, Behörden, Berufsgenossenschaften, Berufs-, Fach- und Hochschulen, Handel, Handwerkswirtschaft, industrielle Hersteller, Prüfinstitute, Sachversicherer, selbständige Sachverständige, Technische Überwacher, Verbraucher, Wissenschaft. Sie müssen von den sie entsendenden Stellen (z. B. Ausbildungs- und Forschungsinstituten, Behörden, Instituten, Verbänden, Vereinen) für die Arbeit in den Normungsgremien autorisiert sein.

Die Zusammensetzung der DKE Komitees erfolgt, wie in allen Arbeitsausschüssen von DIN, nach dem Grundsatz der Vertretung der betroffenen Kreise in einem angemessenen Verhältnis. Dieses wird im Einvernehmen mit den betroffenen Kreisen vereinbart und bedarf der Bestätigung durch den zuständigen Fachbereichsvorsitzenden. Nach erfolgter Bestätigung werden die Mitarbeiter von Komitees und Unterkomitees berufen, wobei diese Berufung jeweils bis zum Ablauf der vierjährigen Amtsperiode des Lenkungsausschusses der DKE gilt. Die berufenen Mitarbeiter handeln als Sachverständige ihrer Fachrichtung, sind jedoch gehalten, die Auffassung desjenigen Fachkreises zu vertreten, vom dem sie autorisiert sind.

Weitere Möglichkeiten haben Sie in den folgenden Gremien:

Atemschutzmasken in Spülmaschine

Unterstützen Sie uns bei der Entwicklung einer Prüfmethode zur hygienischen Aufbereitung von Schutzausrüstung

Zuständiges Gremium: DKE/UK 513.5 - Geschirrspülmaschinen

Ansprechpartner: Jens Marggraf, DKE Arbeitsfeld Home & Building

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Atemschutzmasken in Spülmaschine

Zuständiges Gremium: DKE/UK 513.5 - Geschirrspülmaschinen

Ansprechpartner: Jens Marggraf, DKE Arbeitsfeld Home & Building

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Gründung eines Arbeitskreises AK 513.5.6 "Gebrauchstauglichkeit und hygienische Aufbereitung von persönlicher Schutzausrüstung (Atemschutz) in gewerblichen Spülmaschinen" mit der Aufgabe der Entwicklung einer Prüfmethode zur Beurteilung der Reinigungsleistung (Qualität und Hygiene) bei der maschinellen Aufbereitung von persönlicher Schutzausrüstung in gewerblichen Spülmaschinen.

Die maschinelle Aufbereitung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) ist bereits gelebte Praxis. Typische Anwendungsfelder sind die Aufbereitung von Atemschutzmasken durch Feuerwehren und in Industriebtrieben. Mit der maschinellen Aufbereitung sparen sowohl der Mitarbeiter als auch die Unternehmen wertvolle Zeit. Die automatisierte Behandlung bietet darüber hinaus weitere Vorteile wie die Prozesssicherheit, ein gleichbleibend hohes Reinigungsergebnis und eine hohe hygienische Leistung.

Zusammen mit den Experten der Branchen wollen wir Reinigungsergebnisse normativ messbar machen. So lassen sich die Produkte und Ergebnisse später Herstellerübergreifend miteinander vergleichen.

Für die anstehenden Arbeiten werden noch Expertinnen und Experten aus den jeweiligen Fachgebieten gesucht. Angesprochen sind in erster Linie Normanwender wie Maschinenhersteller, Maskenhersteller, Prüflabore, Chemiehersteller aber auch Expertise von Sachverständigen, Hochschulen und anderen Einrichtungen können wertvolle Inhalte zur Normungsarbeit besteuern.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Sie sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Bei Interesse bitten wir um Ihre entsprechende Nachricht an Jens Marggraf.

Ich möchte mitmachen
Businessman with laptop and virtual e-documents

Datenräume für Digitale Standards (SMART Standards)

Zuständiges Gremium: Initiative Digitale Standards (IDiS)

Ansprechpartner: idis@vde.com

Anmeldung bis: 12. September 2026

Businessman with laptop and virtual e-documents

Zuständiges Gremium: Initiative Digitale Standards (IDiS)

Ansprechpartner: idis@vde.com

Anmeldung bis: 12. September 2026

Die digitale Transformation von Normen und Standards schreitet voran: Mit SMART Standards entstehen maschinenlesbare, eindeutig referenzierbare und automatisiert nutzbare Norminhalte. Damit werden Normen zu einer zentralen Ressource für digitale Wertschöpfung – von Entwicklung und Betrieb technischer Systeme bis hin zur Konformitätsbewertung.

Gleichzeitig wächst der Bedarf, diese digitalen Norminhalte in übergreifende Datenökosysteme zu integrieren. Datenräume bieten hierfür eine vielversprechende Infrastruktur: Sie ermöglichen den sicheren, souveränen und interoperablen Austausch von Daten, Diensten und digitalen Ressourcen zwischen vielen Akteuren.

Vor diesem Hintergrund startet die Initiative Digitale Standards (IDiS) eine neue Ad-hoc-Gruppe „Datenräume für Digitale Standards“ – und lädt Expertinnen und Experten zur Mitarbeit ein. 

Organisation & Rahmen
Die Ad-hoc-Gruppe ist Teil der Initiative Digitale Standards (IDiS) von DIN und DKE:

  • Offene Community mit über 130 Organisationen
  • Arbeit in flexiblen Ad-hoc-Gruppen und Pilotprojekten
  • Kostenfreie Teilnahme

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Sollten Sie Interesse daran haben, in der neuen Ad-hoc-Gruppe mitzuarbeiten, melden Sie sich bitte bis zum 12.08.2026 bei idis@vde.com.

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Windräder in der Landschaft

Auslegungsanforderungen für Generatoren von Windenergieanlagen

Zuständiges Gremium: DKE/AK 383.0.10 – Windenergieanlage – Teil 10: Auslegungsanforderungen für Generatoren

Ansprechpartner: Alexander Nollau, DKE Arbeitsfeld Energy

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Windräder in der Landschaft

Zuständiges Gremium: DKE/AK 383.0.10 – Windenergieanlage – Teil 10: Auslegungsanforderungen für Generatoren

Ansprechpartner: Alexander Nollau, DKE Arbeitsfeld Energy

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Die neu gestartete IEC-Arbeit IEC TS 61400-10 „Design requirements for Wind Turbine Generators“ adressiert eine wesentliche Lücke im bestehenden Normensystem: Während vorhandene IEC‑Normen (z. B. IEC 60034, TC 22, TC 8/SC 8A) grundlegende Anforderungen für elektrische Maschinen, Umrichter und Netzintegration definieren, werden die spezifischen Betriebsbedingungen und Wechselwirkungen von Windturbinengeneratoren bislang nur unzureichend berücksichtigt.

Ziel des Projekts ist es daher, windenergiespezifische Anforderungen an die Auslegung von Generatoren festzulegen. Im Fokus stehen insbesondere die Auswirkungen des umrichterbasierten Betriebs (z. B. Lagerströme durch PWM‑Spannungen), dynamische Lasten und Ermüdung infolge von Netzfehlern (FRT), strukturelle und schwingungstechnische Randbedingungen in der Gondel sowie die Kopplung mit Triebstrangkomponenten. Zudem sollen Anforderungen an die Systemintegration und die Schnittstellen zwischen Generator, Umrichter und Netz definiert werden, ohne bestehende Normen zu duplizieren, sondern diese gezielt zu ergänzen.

Vor diesem Hintergrund ergibt sich ein erheblicher Bedarf an fachlicher Expertise aus Industrie, Forschung und Prüfung.

Aufruf zur Mitarbeit:
Die DKE lädt interessierte Expertinnen und Experten zur Mitarbeit im nationalen Arbeitskreis DKE/AK 383.0.10 ein. Ziel des Arbeitskreises ist die fachliche Begleitung des IEC‑Projekts, die Erarbeitung der deutschen Position sowie die aktive Mitgestaltung der internationalen Normungsinhalte.

Wenn Sie über Erfahrung in der Auslegung, Prüfung oder dem Betrieb von Windturbinengeneratoren, in Leistungselektronik, Netzintegration oder angrenzenden Fachgebieten verfügen, sind Sie herzlich eingeladen, sich aktiv einzubringen und die zukünftigen Anforderungen an Windenergieanlagen mitzugestalten.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Sollten Sie Interesse daran haben, im DKE/AK 383.0.10 als Experte*in  die Standardisierung mitzugestalten, melden Sie sich bitte bei Alexander Nollau.

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Windraeder in einer Reihe - Offshore

Auslegungsrichtlinie für Pitchlager von Windenergieanlagen

Zuständiges Gremium: DKE/AK 383.0.18 – Windenergieanlage – Teil 18: Auslegungsrichtlinie für Pitchlager

Ansprechpartner: Alexander Nollau, DKE Arbeitsfeld Energy

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Windraeder in einer Reihe - Offshore

Zuständiges Gremium: DKE/AK 383.0.18 – Windenergieanlage – Teil 18: Auslegungsrichtlinie für Pitchlager

Ansprechpartner: Alexander Nollau, DKE Arbeitsfeld Energy

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Das neue Proejkt  IEC 61400‑18 „Design Guideline for Pitch Bearings“ adressiert die Erarbeitung einer internationalen Norm für die Auslegung von Blattverstelllagern (Pitch Bearings) in Windenergieanlagen. Der Scope umfasst Anforderungen und Leitlinien für die Auslegung verschiedener Pitchlagerbauarten, einschließlich der konstruktiven Auslegung von Pitch‑ und Schraubverbindungen, Schmierung sowie Aspekte der Verifikation, Validierung, Fertigung und Qualitätssicherung.

Die Notwendigkeit dieser Norm ergibt sich insbesondere daraus, dass es bislang keine dedizierte internationale IEC‑Norm für Pitchlager gibt. Gleichzeitig haben technische Entwicklungen – etwa durch die Weiterentwicklung der Design Guideline DG03 und Erfahrungen aus der Normung von Getrieben (IEC 61400‑4) – zu einem deutlichen Erkenntnisgewinn geführt, der bislang nicht standardisiert ist. Ziel des Vorhabens ist es daher, harmonisierte Anforderungen für die Auslegung und Bewertung von Pitchlagern zu schaffen und damit die Vergleichbarkeit und Zertifizierbarkeit zu verbessern.

Darüber hinaus wächst die Bedeutung von Pitchlagern im Kontext steigender Anlagengrößen und Lasten sowie komplexer Betriebsbedingungen, wodurch eine konsistente, international abgestimmte Grundlage für Design, Nachweisführung und Qualitätssicherung erforderlich wird.

Aufruf zur Mitarbeit:
Die nationale Spiegelung des IEC‑Projekts erfolgt im DKE/AK 383.0.18. Die DKE lädt interessierte Expertinnen und Experten ein, sich aktiv in die nationale und internationale Normungsarbeit einzubringen. Ziel ist die fachliche Begleitung des Projekts, die Entwicklung der deutschen Stellungnahme sowie die Mitgestaltung der technischen Inhalte auf IEC‑Ebene.

Wenn Sie über Expertise im Bereich Pitchlagertechnik, Konstruktionsauslegung von Pitchsystemen, Triebstrangintegration, Simulation und Validierung oder Qualitätssicherung im Windenergiesektor verfügen, sind Sie herzlich eingeladen, im DKE/AK 383.0.18 mitzuwirken und die zukünftigen Anforderungen an diese zentrale Komponente der Windenergieanlagen mitzugestalten.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Sollten Sie Interesse daran haben, im DKE/AK 383.0.18 als Experte*in  die Standardisierung mitzugestalten, melden Sie sich bitte bei Alexander Nollau.

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Windkraftanlagen vor einem schönen Abendhimmel

Strategien zur Verhinderung von Vogelsterben im Kontext von Windenergieanlagen

Zuständiges Gremium: DKE/AK 383.0.33 – Windenergieanlage – Teil 33: Strategien zur Verhinderung von Vogelsterben. Vogelerkennungs- und -identifizierungssysteme

Ansprechpartner: Alexander Nollau, DKE Arbeitsfeld Energy

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Windkraftanlagen vor einem schönen Abendhimmel

Zuständiges Gremium: DKE/AK 383.0.33 – Windenergieanlage – Teil 33: Strategien zur Verhinderung von Vogelsterben. Vogelerkennungs- und -identifizierungssysteme

Ansprechpartner: Alexander Nollau, DKE Arbeitsfeld Energy

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Die geplante Arbeit zu  „IEC 61400‑33 – Bird mortality prevention strategies: Bird Detection and Identification Systems“ adressiert die Entwicklung einheitlicher Kriterien zur Bewertung automatischer Vogelerkennungssysteme im Kontext von Windenergieanlagen. Ziel ist es, global harmonisierte Mess- und Bewertungsverfahren für die Effizienz solcher Systeme zu definieren und dabei sämtliche relevanten Technologien zu berücksichtigen. Der Scope umfasst sowohl die Anwendung auf einzelne Windenergieanlagen als auch auf Windparks als Gesamtsystem, inklusive der Berücksichtigung standortspezifischer Einflussfaktoren (Onshore und Offshore). Zusätzlich sollen Aspekte wie Messunsicherheiten sowie Anforderungen an den zuverlässigen Betrieb unter realen Bedingungen systematisch behandelt werden. Systeme zur Fledermauserkennung sind aufgrund ihrer grundlegend anderen technologischen Ansätze ausdrücklich nicht Bestandteil des Vorhabens.

Die Begründung des Projekts liegt insbesondere in der zunehmenden Komplexität von Genehmigungs- und Planungsverfahren für Windparks, die durch steigende Umweltanforderungen, gesellschaftliche Akzeptanzfragen und begrenzte geeignete Standorte geprägt sind. Der Schutz von Vogelpopulationen gewinnt dabei eine zentrale Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf gefährdete, langlebige oder schwer reproduzierbare Arten. Nationale und regionale Behörden fordern zunehmend verbindliche Maßnahmen zur Vermeidung von Vogelkollisionen als Bestandteil von Umweltverträglichkeitsprüfungen. In diesem Kontext besteht ein klarer Bedarf an standardisierten, nachvollziehbaren und vergleichbaren Methoden zur Bewertung von Vogelerkennungssystemen, um deren Wirksamkeit transparent nachweisen zu können und die Planungssicherheit für Projektentwickler zu erhöhen.

Aufruf zur Mitarbeit:
Die nationale Spiegelung dieses Vorhabens erfolgt im DKE/AK 383.0.33. Die DKE lädt interessierte Expertinnen und Experten ein, sich aktiv an der nationalen und internationalen Normungsarbeit zu beteiligen. Ziel ist es, eine fundierte deutsche Position zu erarbeiten und die technische Ausgestaltung der zukünftigen Norm aktiv mitzugestalten.

Angesprochen sind insbesondere Fachleute aus den Bereichen Windenergie, Sensorik und Bildverarbeitung, ökologische Bewertung, Umweltplanung sowie Betreiber und Hersteller entsprechender Systeme. Wenn Sie über einschlägige Erfahrung verfügen, sind Sie herzlich eingeladen, sich im DKE/AK 383.0.33 einzubringen und an der Entwicklung eines zentralen Bausteins für naturverträgliche Windenergie mitzuwirken.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Sollten Sie Interesse daran haben, im DKE/AK 383.0.33 als Experte*in  die Standardisierung mitzugestalten, melden Sie sich bitte bei Alexander Nollau.

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Eine Windkraftanlage die brennt

Brandschutzkonzepte in Windenergieanlagen

Zuständiges Gremium: DKE/AK 383.0.34 – Windenergieanlagen – Teil 34: Vorbeugender Brandschutz, Brandbekämpfung und Evakuierung

Ansprechpartner: Alexander Nollau, DKE Arbeitsfeld Energy

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Eine Windkraftanlage die brennt

Zuständiges Gremium: DKE/AK 383.0.34 – Windenergieanlagen – Teil 34: Vorbeugender Brandschutz, Brandbekämpfung und Evakuierung

Ansprechpartner: Alexander Nollau, DKE Arbeitsfeld Energy

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Das neue IEC Projekt IEC 61400‑34 „Fire prevention, protection and evacuation“ adressiert die Entwicklung einer Technischen Spezifikation für Brandschutzkonzepte in Windenergieanlagen. Ziel ist es, spezifische Anforderungen und Verfahren für Prävention, Brandschutz, Brandbekämpfung sowie Evakuierung unter den besonderen Randbedingungen von Windenergieanlagen zu definieren. Dabei werden unterschiedliche Brand­szenarien, deren Bewertung sowie geeignete Schutzmaßnahmen und Evakuierungsstrategien systematisch betrachtet.

Im Scope steht insbesondere die Übertragung und Anpassung bestehender allgemeiner Brandschutznormen (z. B. ISO 19353) auf die spezifischen Gegebenheiten von Windenergieanlagen, die hinsichtlich ihrer Bauweise und Nutzung Merkmale sowohl von Maschinen als auch von Gebäuden aufweisen. Berücksichtigt werden u. a. die Analyse von Brandgefahren, Strategien zur Risikobewertung und Risikominderung, die Definition geeigneter Schutzmaßnahmen sowie die Bewertung von Evakuierungsprozessen unter realistischen Brandbedingungen. Dabei spielen Konzepte wie der Vergleich von verfügbarer und benötigter Evakuierungszeit (ASET/RSET) eine zentrale Rolle für die sichere Auslegung.

Die Notwendigkeit des Projekts ergibt sich aus der Tatsache, dass bestehende Normen zwar grundlegende Methoden für den maschinellen Brandschutz bereitstellen, jedoch keine spezifischen Anforderungen für Windenergieanlagen enthalten, insbesondere im Hinblick auf hochgelegene Installationsorte, eingeschränkte Fluchtwege und besondere Betriebsbedingungen. Die zunehmende Größe und Komplexität moderner Anlagen sowie steigende Anforderungen an Arbeitssicherheit und Betriebsschutz machen eine eigenständige, windenergiespezifische Normung im Bereich Brandschutz erforderlich

Aufruf zur Mitarbeit:
Die nationale Spiegelung dieses Vorhabens erfolgt im DKE/AK 383.0.34. Die DKE lädt interessierte Expertinnen und Experten ein, sich aktiv an der nationalen und internationalen Normungsarbeit zu beteiligen. Ziel ist die fachliche Begleitung des IEC‑Projekts, die Entwicklung einer abgestimmten deutschen Position sowie die Mitgestaltung der technischen Anforderungen.

Gesucht werden insbesondere Fachleute aus den Bereichen Brandschutz, funktionale Sicherheit, Anlagen- und Maschinenbau, Betrieb von Windenergieanlagen sowie Arbeitsschutz und Rettungskonzepte. Wenn Sie über entsprechende Erfahrung verfügen, sind Sie herzlich eingeladen, sich im DKE/AK 383.0.34 einzubringen und die zukünftigen Sicherheitsanforderungen im Bereich Brandschutz für Windenergieanlagen aktiv mitzugestalten.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Sollten Sie Interesse daran haben, im DKE/AK 383.0.34 als Experte*in  die Standardisierung mitzugestalten, melden Sie sich bitte bei Alexander Nollau.

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Airborne Wind Energy Offshore

Flugwindenergieanlagen – Airborne Wind Energy Systems (AWES)

Zuständiges Gremium: DKE/AK 383.0.80 – Windenergieanlage – Teil 80: Flugwindenergieanlagen - Airborne Wind Energy Systems (AWES)

Ansprechpartner: Alexander Nollau, DKE Arbeitsfeld Energy

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Airborne Wind Energy Offshore

Zuständiges Gremium: DKE/AK 383.0.80 – Windenergieanlage – Teil 80: Flugwindenergieanlagen - Airborne Wind Energy Systems (AWES)

Ansprechpartner: Alexander Nollau, DKE Arbeitsfeld Energy

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Die New Work Item Proposal IEC 61400‑80 „Airborne Wind Energy Systems (AWES)“ zielt auf die Entwicklung einer Technischen Spezifikation ab, die erstmals einen übergeordneten normativen Rahmen für fluggebundene Windenergiesysteme innerhalb der IEC‑61400‑Reihe definiert. Der Scope orientiert sich grundsätzlich an bestehenden Standards wie IEC 61400‑1 und ‑2, wird jedoch gezielt an die Besonderheiten dieser neuartigen Technologie angepasst.

Im Fokus stehen dabei alle wesentlichen Subsysteme von AWES, darunter Flugkörper (Kite bzw. Fluggerät), Seilsystem (Tether), Bodenstation sowie elektrische und mechanische Komponenten inklusive Schutzsystemen und Netzanbindung. Die Spezifikation adressiert zentrale Aspekte wie Sicherheitsphilosophie, strukturelle Auslegung, Betriebsbedingungen, Schutz- und Abschaltsysteme, Qualitätssicherung sowie Anforderungen an Installation, Betrieb und Instandhaltung. Ziel ist es, ein konsistentes Sicherheits- und Auslegungsniveau für diese Technologie sicherzustellen und eine vergleichbare Grundlage für Entwicklung und Zertifizierung zu schaffen.

Die Begründung des Projekts liegt in der dynamischen technologischen Entwicklung von Airborne Wind Energy Systems, die Windenergie in großen Höhen (bis über 800 m) erschließen und damit ein erhebliches zusätzliches Energiepotenzial bieten. Da diese Systeme bislang nicht durch die bestehende IEC‑Normenreihe abgedeckt sind, besteht ein klarer Bedarf an einer grundlegenden Standardisierung für eine noch junge, aber zunehmend relevante Technologie, insbesondere im Hinblick auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Markteinführung prä-kommerzieller Systeme.

Aufruf zur Mitarbeit:
Die nationale Spiegelung dieses Vorhabens erfolgt im DKE/AK 383.0.80. Die DKE lädt interessierte Expertinnen und Experten ein, sich aktiv in die nationale und internationale Normungsarbeit einzubringen. Ziel ist es, eine abgestimmte deutsche Position zu erarbeiten und die technische Ausgestaltung eines zentralen Grundlagenstandards für AWES mitzugestalten.

Angesprochen sind insbesondere Fachleute aus den Bereichen Windenergietechnik, Flug- und Leichtbautechnologie, Regelungs- und Sicherheitstechnik, elektrische Systeme sowie Betreiber und Entwickler von AWES. Wenn Sie über entsprechende Expertise verfügen, sind Sie herzlich eingeladen, sich im DKE/AK 383.0.80 zu engagieren und die Zukunft dieser innovativen Windenergietechnologie normativ mitzugestalten.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Sollten Sie Interesse daran haben, im DKE/AK 383.0.80 als Experte*in  die Standardisierung mitzugestalten, melden Sie sich bitte bei Alexander Nollau.

Ich möchte mitmachen
Smarthome, Konzept des intelligenten Hauses. Fernsteuerung und Hausverwaltung

Sind sie Fachmann oder -frau in Sachen Kommunikationskabelanlagen?

Zuständiges Gremium: DKE/GK 715.3 – Informationstechnische Verkabelung von Gebäudekomplexen

Ansprechpartner: Christoph Beller, DKE Arbeitsfeld Home & Building

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Smarthome, Konzept des intelligenten Hauses. Fernsteuerung und Hausverwaltung

Zuständiges Gremium: DKE/GK 715.3 – Informationstechnische Verkabelung von Gebäudekomplexen

Ansprechpartner: Christoph Beller, DKE Arbeitsfeld Home & Building

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Das GK 715.3 "Informationstechnische Verkabelung von Gebäudekomplexen" hat in seiner 68. Sitzung beschlossen, das Thema Requirements for technical expertise in the planning, installation, commissioning, and maintenance of communication cabling systems aufzugreifen.

Es wird ein entsprechender GAK gegründet.

Zeitrahmen & Ansprechpartner: Sollten Sie Interesse daran haben, im neuen DKE Arbeitskreis als Experte*in die Standardisierung mitzugestalten, melden Sie sich bitte bei Christoph Beller.

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Gang in einem Rechenzentrum

Melden Sie sich zum Thema Digital services ecodesign – Resilience, availability and reliability

Zuständiges Gremium: DKE/GK 719 – Rechenzentren

Ansprechpartner: Christoph Beller, DKE Arbeitsfeld Home & Building

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Gang in einem Rechenzentrum

Zuständiges Gremium: DKE/GK 719 – Rechenzentren

Ansprechpartner: Christoph Beller, DKE Arbeitsfeld Home & Building

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Das GK 719 "Rechenzentren" hat in seiner 15. Sitzung beschlossen, das Thema „Digital Services“ im Rahmen des Arbeitskreises GAK 719.0.7 zu vertiefen. Bisher wurde intensiv zur Entstehung der ISO/IEC TS 20125-1:2026 “Information technology — Digital services ecodesign Part 1: Ecopractices for life cycle stages” beigetragen.

Der GAK 719.0.7 stellt sich nunmehr die Aufgabe einen neuen Vorschlag vorzulegen, welcher sich der Bewertung der Resilienz digitaler Services widmet. Unter Betrachtung der End-to-End Service-Architektur gilt es Methoden zur Quantifizierung der Kriterien Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Fehlertoleranz usw. zu erarbeiten.

Für diese zukunftsweisende Arbeit werden Mitwirkende aus den Fachbereichen Informationstechnologie, aktive und passive Dateninfrastruktur, Provideranbindung, IT-Hardware, IT-Software sowie aus angrenzenden Fachgebieten gesucht. Ziel ist einen  Normenvorschlag einzureichen, der sich in die Reihe ISO/IEC 20125 einfügt, unter dem Titel “Information technology — Digital services ecodesign Part 3: Resilience, availability and reliability“.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Sollten Sie Interesse daran haben, im neuen DKE Arbeitskreis als Experte*in die Standardisierung mitzugestalten, melden Sie sich bitte bei Christoph Beller.

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Moderne Ausrüstung im Operationssaal. Medizinische Geräte für die Neurochirurgie.

Mitarbeitende für den Arbeitskreis „Digitale Normen für Medizinprodukte“ gesucht

Zuständiges Gremium: DKE/AK 810.0.6 – Digitale Normen für Medizinprodukte

Ansprechpartner: Janina Laurila-Dürsch, DKE Health

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Moderne Ausrüstung im Operationssaal. Medizinische Geräte für die Neurochirurgie.

Zuständiges Gremium: DKE/AK 810.0.6 – Digitale Normen für Medizinprodukte

Ansprechpartner: Janina Laurila-Dürsch, DKE Health

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Der Arbeitskreis DKE/AK 810.0.6 „Digitale Normen für Medizinprodukte“ lädt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Gesellschaft ein, sich an seinen Aktivitäten zu beteiligen. Ziel ist es, Norminhalte so aufzubereiten, dass sie in modernen, digitalen Arbeitsumgebungen automatisiert genutzt werden können. In diesem Zusammenhang findet auch eine Zusammenarbeit mit IDiS statt.

IDiS – Initiative Digitale Standards ist eine gemeinsame Initiative von DIN (Deutsches Institut für Normung) und DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik). Sie entwickelt sogenannte SMART Standards – Normen, die maschinenlesbar, digital anwendbar und direkt in industrielle Prozesse integrierbar sind.

Themen & Arbeitsfelder (auch in Zusammenarbeit mit IDiS)

  • Grundlagen und Methoden für SMART Standards
  • Erarbeitung von medizintechnisch besonders relevanten Anregungen zur digitalen Normung
  • Anwendungsfälle und branchenspezifische Schwerpunkte wie:
    • vertrauenswürdige Inhaltsfilter smarter Standards – Tagging
    • verständliche und verarbeitbare Semantik von Anforderungen
    • Smart-genormte KI-Prüfungen

Warum teilnehmen?

  1. Kollaborativer Austausch: Treten Sie in Kontakt mit einem multidisziplinären Netzwerk aus Normern, Anwendern und Branchenexperten.
  2. Innovative Publikationen: Tragen Sie zur Entwicklung einflussreicher Anregungen für die künftigen digitalen Standards bei, die menschliche Arbeitskräfte unterstützen, die Sicherheit verbessern und dabei Prozesse beschleunigen.
  3. Globale Auswirkungen: Treiben Sie bedeutende Fortschritte bei der Entwicklung von SMART Standards auch international voran.

Warum jetzt?

Medizinprodukte werden zunehmend softwarebestimmt, vernetzt und datengetrieben. Gleichzeitig wächst der Bedarf an prüfbaren, maschinenlesbaren und durchgängigen Anforderungen und Nachweisen entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Digitale Normen werden künftig an mehreren übergreifenden Schnittstellen unterstützen: von der Spezifikation, über den Nachweis der Konformität, bis hin zur Produktüberprüfung in der Fertigung, bei Prüf- oder Zertifizierungsstellen. Dazu bedarf es SMART Standards, deren Inhalte und Tools von allen Nutzergruppen als zutreffend und zuverlässig anerkannt sind.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
SMART Standards werden sich in den Jahren 2025 bis ca. 2030 auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene etablieren bzw. die grundlegenden Weichenstellungen erhalten.

Wenn Sie Interesse haben, dieses Normungsvorhaben im DKE/AK 810.0.6 als Expertin/Experte mitzugestalten, melden Sie sich bitte bei Janina Laurila-Dürsch.

Ich möchte mitarbeiten
Crystal ball with clean hydrogen energy concept and H2 for a sustainable environment.

Bringen Sie sich im Koordinierungsgremium Wasserstofftechnologien ein!

Zuständiges Gremium: DKE/K 245 „Wasserstofftechnologien“

Ansprechpartner: Marco Litzinger, DKE Arbeitsfeld Industry

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Crystal ball with clean hydrogen energy concept and H2 for a sustainable environment.

Zuständiges Gremium: DKE/K 245 „Wasserstofftechnologien“

Ansprechpartner: Marco Litzinger, DKE Arbeitsfeld Industry

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Wasserstoff als Schlüsseltechnologie der Energiewende
Wasserstofftechnologien gewinnen als Schlüsseltechnologie der Energiewende an Bedeutung. Als umweltfreundlicher und vielseitiger Energieträger wird Wasserstoff in Industrie, Verkehr, Energieversorgung und Wärme genutzt – direkt, als Speicher oder zur Herstellung synthetischer Brennstoffe. So unterstützt er die Sektorenkopplung und die Nutzung von Stromüberschüssen aus erneuerbaren Energien.

Normung als Basis für den Markthochlauf
Für den erfolgreichen Markthochlauf spielt die Normung eine zentrale Rolle. Normen und technische Regeln schaffen einheitliche Grundlagen für Produktion, Transport und Nutzung von Wasserstoff. Sie fördern Sicherheit, Effizienz und internationales Vertrauen, bauen technische Barrieren ab und erleichtern so die breite Einführung von Wasserstofftechnologien.

Koordination der Normungsarbeit im Wasserstoffbereich
Die DKE ist mit verschiedenen Gremien in der Normung von Wasserstofftechnologien aktiv. Um diese Aktivitäten thematisch zu bündeln, effizient zu koordinieren und den Austausch mit anderen nationalen, europäischen und internationalen Normungsgremien sicherzustellen, wird das Gremium DKE/K 245 neu gegründet. Es soll die fachliche Zusammenarbeit stärken, Transparenz schaffen und für eine abgestimmte Bearbeitung relevanter Normungsthemen im Wasserstoffbereich sorgen.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Sollten Sie Interesse daran haben, das Gremium als Experte*in mitzugestalten, melden Sie sich gerne bei Marco Litzinger. Die Mitarbeit im Gremium ist für Sie kostenfrei. Eine Anmeldung ist derzeit unbefristet möglich.

Ich möchte mitarbeiten
Roboterarmmaschine der schweren Automatisierung in der intelligenten Fabrik industriell, Industrie 4.0-Konzeptbild

Künstliche Intelligenz in der industriellen Automation gestalten

Zuständiges Gremium: DKE/AK STD_1941.0.8 - SCI 4.0 – Expertenrat für künstliche Intelligenz in industriellen Anwendungen

Ansprechpartner: Marvin Böll, Christoph Legat, DKE Arbeitsfeld Industrie 4.0

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Roboterarmmaschine der schweren Automatisierung in der intelligenten Fabrik industriell, Industrie 4.0-Konzeptbild

Zuständiges Gremium: DKE/AK STD_1941.0.8 - SCI 4.0 – Expertenrat für künstliche Intelligenz in industriellen Anwendungen

Ansprechpartner: Marvin Böll, Christoph Legat, DKE Arbeitsfeld Industrie 4.0

Anmeldung ist aktuell unbefristet

See English version below

Gestalten Sie mit uns die Zukunft der menschenzentrierten künstlichen Intelligenz in der industriellen Automation!

Die zunehmende Bedeutung von KI und ihre Verbreitung im industriellen Kontext stellen neue Herausforderungen an die Rolle des Menschen in der täglichen Arbeitswelt. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, über die sich verändernden Möglichkeiten und Folgen der Zusammenarbeit zwischen Menschen und intelligenten Systemen in soziotechnischen Umgebungen nachzudenken. Um das volle Potenzial der KI auszuschöpfen und gleichzeitig die komplexen Herausforderungen zu bewältigen, laden wir Experten aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Gesellschaft ein, sich an den Aktivitäten unseres Fachausschusses zu beteiligen.

Diese Initiative konzentriert sich darauf, das Wissen zu erweitern und Innovationen voranzutreiben (unter anderem):

  • Sozio-technische Perspektive bei der Steuerung industrieller KI (governance of industrial AI)
  • Mensch-KI-Interaktion, Zusammenarbeit und Teaming
  • Embodied KI und ihre Integration in Fertigungsprozesse
  • Die Entwicklung von „human-centric frameworks” für industrielle KI-Anwendungen
  • Digitale Zwillinge aus Maschinen und menschlichem Personal, um adaptives, intelligentes Systemverhalten zu ermöglichen
  • “Nudging” im industriellen Kontext
  • Damit zusammenhängende regulatorische Maßnahmen und Gesetze wie das Europäische KI-Gesetz, das Gesetz über digitale Dienstleistungen usw.

Warum teilnehmen?

  1. Kollaborativer Austausch: Arbeiten Sie mit einem multidisziplinären Netzwerk aus führenden Forschern, Industriepraktikern und politischen Entscheidungsträgern zusammen.
  2. Innovative Veröffentlichungen: Mitwirkung an der Entwicklung einflussreicher Weißbücher, Forschungspublikationen, Berichte und Normen
  3. Globale Wirkung: Förderung bedeutender Fortschritte bei der Entwicklung von KI-Systemen, die menschliche Arbeitskräfte befähigen, die Sicherheit erhöhen und das Vertrauen in soziotechnische Systeme fördern.

Wir freuen uns über die Mitarbeit von Experten aus den Bereichen künstliche Intelligenz, Fertigungssysteme, Ethik, Mensch-Computer-Interaktion, Kognitionswissenschaften, Robotik oder verwandten Gebieten.

Wer sind wir?
Der Expertenrat Künstliche Intelligenz in der Industrieautomation dient als deutsches nationales Koordinierungsgremium für Künstliche Intelligenz in der Industrieautomation. Er wird vom Normungsrat Industrie 4.0 | DKE – Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in Zusammenarbeit mit dem DIN und Industrieverbänden getragen und setzt sich aus Experten aus Industrie, Wissenschaft und Politik zusammen. Er spiegelt verschiedene internationale strategische Aktivitäten wider und ist verantwortlich für die Identifizierung, Umsetzung und Überwachung zukünftiger Standardisierungs- und Forschungsmaßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Wenn Sie Ihr Interesse bekunden oder mehr über diese Möglichkeit erfahren möchten, kontaktieren Sie bitte Christoph Legat oder Marvin Böll.

Gestalten Sie mit uns gemeinsam die Zukunft der menschenzentrierten KI, die in intelligenten Systemen für die Produktion sowie in Bezug auf Elektrizität, Gesundheitswesen, Städte und darüber hinaus eingesetzt wird.

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English Version


Shaping the Future of Human-Centered Artificial Intelligence in Industrial Automation

The ever-increasing importance of AI and its proliferation in the industrial context is creating new challenges for the role of humans in the everyday working environment. This leads to the need to think about the changing ways and consequences of how people and intelligent systems work together in socio-technical environments. To harness the full potential of AI while addressing its complex challenges, we invite experts from academia, industry, politics, and society to participate in the activities of our technical committee.

This initiative focuses on advancing knowledge and driving innovation in (among others):

  • Socio-technical perspective in the governance of industrial AI
  • Human-AI interaction, collaboration, and teaming
  • Embodied AI and its integration into manufacturing processes
  • The development of human-centric frameworks for industrial AI applications
  • Digital Twins of machines and human personal to facilitate adaptive, intelligent system behavior
  • Nudging in industrial context
  • Related regulatory actions and laws such as European AI Act, Digital Service Act, etc.

Why participate?

  1. Collaborative Exchange: Engage with a multidisciplinary network of leading researchers, industry practitioners, and policymakers.
  2. Innovative Publications: Contribute to the development of influential white papers, research publications, reports and standards
  3. Global Impact: Drive meaningful progress in designing AI systems that empower human workers, enhance safety, and foster trust in socio-technical systems.

We welcome experts in artificial intelligence, manufacturing systems, ethics, human-computer interaction, cognitive science, robotics, or related fields to join our endeavor.

Who are we?
The Expert Board Artificial Intelligence in Industrial Automation serves as German national coordination committee of Artificial Intelligence in industrial automation. It is hosted by Standardization Council Industrie 4.0 | DKE – German Commission for Electrotechnical, Electronic & Information Technologies in cooperation with DIN, industry associations and consists of experts from industry, academia and politics. It is mirroring various international strategic activities and is responsible for identification, realization, and monitoring of future standardization and research actions on national and international level.

How to join?
To express your interest or learn more about this opportunity, please contact Christoph Legat oder Marvin Böll. Join us as we collaboratively shape the future of human-centered AI applied in smart systems for production as well as its relation to electricity, healthcare, cities and beyond.

Ich möchte mitarbeiten
VDE-Illustration zum Thema Energy

Gestalten Sie mit uns die informationstechnische Sektorenkopplung

Neugründung Gremium „All Electric Society – Plattform sektorenübergreifende Datenökosysteme“

Ansprechpartner: Alexander Nollau, DKE Arbeitsfeld Energy

Anmeldung ist aktuell unbefristet

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Neugründung Gremium „All Electric Society – Plattform sektorenübergreifende Datenökosysteme“

Ansprechpartner: Alexander Nollau, DKE Arbeitsfeld Energy

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Die Aufgabe des Systemkomitees „All Electric Society – Plattform sektorenübergreifende Datenökosysteme“ ist die Entwicklung von Standards für Datenökosysteme / Data Spaces zur sektorübergreifenden Vernetzung von Energie-, Mobilitäts- und Industriesektoren durch Koordination und Ergänzung bestehender Arbeiten und Anwendung praxisorientierter Normungskonzepte mit den Schwerpunkten:

  • Förderung sektorübergreifender Zusammenarbeit und Vernetzung relevanter Akteure: Datenökosysteme bzw. Datenräume sind der Schlüssel zur Integration von Energie-, Mobilitäts- und Industriesektoren und damit zur Bewältigung der Herausforderungen der Energiewende.
  • Vermeidung von Doppelarbeit: Durch die Würdigung bestehender Arbeiten werden Ressourcen effizient genutzt und Synergien gestärkt.
  • Erarbeitung und Koordination praxisnaher Normen, Use Cases und Lösungen, um langfristige Innovationen voranzutreiben: Klare Normungskonzepte sind entscheidend, um innovative Technologien wie digitale Zwillinge oder Datenräume effizient zu nutzen. Hierzu gilt es existierenden Grundlagen, Arbeitsstände und Projektergebnisse zu erfassen und zu diskutieren, Lücken zu erkennen und gemeinsam Standards zu entwickeln, die auch international Akzeptanz finden.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:

Sollten Sie Interesse daran haben, dieses Normungsvorhaben im Gremium als Experte*in mitzugestalten, melden Sie sich bitte bei Alexander Nollau. Die Mitarbeit in unserem Gremium ist für Sie kostenfrei.

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Schall-Schwingungen-83084998

Dringend Verstärkung im Gremium für Piezoelektrische Bauteile gesucht zur Frequenzstabilisierung und -selektion

Zuständiges Gremium: DKE/K 642 Piezoelektrische Bauteile zur Frequenzstabilisierung und -selektion

Ansprechpartner: Daniel Failer, DKE Arbeitsfeld Components & Technologies

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Schall-Schwingungen-83084998

Zuständiges Gremium: DKE/K 642 Piezoelektrische Bauteile zur Frequenzstabilisierung und -selektion

Ansprechpartner: Daniel Failer, DKE Arbeitsfeld Components & Technologies

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Gesucht werden neue Mitarbeiter*innen, die das Komitee mit ihrer Expertise bereichern möchten. Das DKE/K 642 ist zuständig für die Normung von Schwingquarzen, Oberflächenwellenresonatoren und -filtern, dielektrischen Resonatoren und piezoelektrischen Keramikresonatoren sowie den damit zusammenhängenden Produkten. Gespiegelt werden die internationalen Arbeiten des IEC/TC 49.

Die Nachfrage für Bauteile zur Frequenzstabilisierung und -selektion ist in der Vergangenheit rapide gestiegen. Sie sind aus vielen Elektronikmärkten nicht mehr wegzudenken und spielen eine wichtige Rolle in so unterschiedlichen Bereichen wie Medizin, Unterhaltungselektronik oder dem Internet of Things (IoT). Vor allem aber in Mobilfunk und Telekommunikation. Insbesondere in Smartphones und anderen Breitband- Kommunikationsendsystemen finden sich als Schlüsselkomponenten viele dieser Bauelemente. Durch die zunehmende Ausrichtung der Automobilbranche auf Sicherheit, Komfort und autonomes Fahren gewinnen sie in der Automobilelektronik zunehmend an Bedeutung. Zudem wächst der Bedarf an Bauteilen für Militär sowie für Luft- und Raumfahrt stetig. 

Der Trend auf dem Gebiet Frequenz-Stabilisierung und -selektion geht zu immer kleineren, dünneren und leichteren SMT-Bauelementen (Surface-mount technology) und zur Integration von HF-Schaltungen als Module. Vor allem in diesen Entwicklungsrichtungen stehen spannende neue Standardisierungsthemen in Aussicht.

Weiterhin in Bearbeitung ist die Norm für Messverfahren für piezoelektrische, dielektrische und elektrostatische Oszillatoren – Prüfverfahren für die Kurzzeit-Frequenzstabilität.

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Sollten Sie Interesse an einer Mitarbeit im DKE/K 642 haben, melden Sie sich bitte per Mail bei Daniel Failer.
Die nächste Gremiensitzung des DKE/K 642 findet am 10. September 2025 (10:00 - 14:00 Uhr) in Berlin statt.

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Mann mit Smartwatch Augmented Reality

Gestalten Sie mit uns die bio-digitale Konvergenz

Zuständiges Gremium: DKE/SK 803 – Bio-digitale Konvergenz

Ansprechpartner: Dorina Laurila-Epe, DKE Arbeitsfeld Health

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Mann mit Smartwatch Augmented Reality

Zuständiges Gremium: DKE/SK 803 – Bio-digitale Konvergenz

Ansprechpartner: Dorina Laurila-Epe, DKE Arbeitsfeld Health

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Der Begriff bio-digitale Konvergenz bezeichnet die Verschmelzung von digitalen und biologischen Technologien und Systemen. Diese Konvergenz ist in diversen Bereichen, wie der Nano-, Bio- und Informationstechnologie sowie der Kognitionswissenschaften, zu finden.

Derzeit kann weltweit eine rasante Entwicklung in den Informations- und Digitaltechnologien beobachtet werden, die die bio-digitale Konvergenz maßgeblich beschleunigt. Diese Synergien führen zur Entstehung neuer Wissenschaftsbereiche, Technologien und Ingenieurexpertise. So ermöglichen Fortschritte in der Genomsequenzierung und künstlichen Intelligenz beispielsweise die Entwicklung maßgeschneiderter Therapien für individuelle Patienten. Gleichzeitig fördert die Integration digitaler Technologien in die Biotechnologie die Entwicklung intelligenter Biosensoren und biotechnischer Produktionsprozesse. Aufgrund dieser wegweisenden Innovationen wird dieses Themenfeld zukünftig eine immer größere Rolle in Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft spielen.

Angesichts des ausgeprägt systemischen Charakters der bio-digitalen Konvergenz existiert ein Normungsbedarf, der auf internationaler Ebene  im SyC „Bio-digital convergence" behandelt werden soll. Auf nationaler Ebene werden diese Arbeiten im Systemkomitee DKE/SK 803 „bio-digitale Konvergenz“ gespiegelt. Für dieses Gremium suchen wir Experten*innen, die durch ihre aktive Beteiligung an der Standardisierung die Zukunft der bio-digitalen Konvergenz mitgestalten.

IEC-Themenschwerpunkte:

  • Reverse Engineering of living systems
  • Life systems and bioengineering
  • Human augmentation technologies
  • Agricultural bioengineering
  • Environmental bioengineering
  • Bio-digital social risks and ethical aspects

Aufgaben Systemkomitee DKE/SK 803 „bio-digitale Konvergenz“

  • Spiegelfunktion zum IEC SyC „Bio-digital convergence“.
  • Verknüpfung themenbezogener Normungsaktivitäten in unterschiedlichen Technologiefeldern und Berücksichtigung des ausgeprägten Systemcharakters der bio-digitalen Konvergenz.
  • Öffentlichkeitsarbeit zu und Einflussnahme auf die Arbeiten zur bio-digitalen Konvergenz gemeinsam mit anderen SDOs und Industriekonsortien zur Förderung und Koordinierung der Normung zur bio-digitalen Konvergenz

Zeitrahmen & Ansprechpartner: 
Sollten Sie Interesse daran haben, dieses Normungsvorhaben im DKE/SK 803 als Experte*in mitzugestalten, melden Sie sich bitte bei Dorina Laurila-Epe. Die Mitarbeit in unserem Gremium ist für Sie kostenfrei.

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Neue Mitarbeitende zur Festlegung technischer Begriffe im IEV-Wörterbuch gesucht

Zuständiges Gremium: DKE/UK 931.2 ,– Begriffe der Automatisierung

Ansprechpartner: Dr. Michael Rudschuck, DKE Arbeitsfeld Industry

Anmeldung ist aktuell unbefristet

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Zuständiges Gremium: DKE/UK 931.2 ,– Begriffe der Automatisierung

Ansprechpartner: Dr. Michael Rudschuck, DKE Arbeitsfeld Industry

Anmeldung ist aktuell unbefristet

Das DKE/UK 931.2 ,,Begriffe der Automatisierung‘‘‘ als deutsches Spiegelgremium der IEC/TC 65/WG 1 ,,Industrial-proces measurement, Control and Automation - Terms and Definitions‘‘ erarbeitet Normen für die Festlegung einheitlicher technischer Begriffe für den Technologiebereich ,,Automatisierung‘‘. Aktive Einflussnahme auf entsprechende internationale Normungsarbeiten – insbesondere bei IEC, einbringen nationaler Arbeitsergebnisse für Normungsvorhaben auf internationaler Ebene, einschließlich dem IEV (IEC 60050-ff). Überprüfung von Begriffen der Automatisierung in Normen benachbarter technischer Gebiete auf Widerspruchsfreiheit.‘‘

Zeitrahmen & Ansprechpartner:
Die Mitarbeit in unserem Gremium ist für Sie kostenfrei und der Sitzungsbedarf beläuft sich auf etwa. 3 Treffen pro Jahr, in der Regel als Webkonferenz. Das Aufnahmeverfahren beginnt mit einem Impulsreferat des Bewerbers.

Sollten Sie Interesse daran haben, im DKE/UK 931.2 die Standardisierung mitzugestalten, melden Sie sich bitte bei Dr. Michael Rudschuck oder Andrea Nattrodt.

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