Die vorliegende Norm gibt eine Einordnung für die Anwendung eines PSS-Systems. Dies soll insbesondere in den Bereichen eine Hilfestellung sein, in denen noch keine Normen für Anlageteile verfügbar sind.
Die vorliegende Norm gilt für alle Klassen und Grade von PSS jeder Größe und Komplexität und sollte im Zusammenhang mit DIN CLC/TS 50661-1:2017 gelesen werden.
Alle in diesen Anwendungsregeln behandelten Inhalte beziehen sich auf grundlegende Mindestanforderungen, und die Verantwortlichen (z. B. Planer) solcher zu installierenden PSS sollten die Art der Objekte, den Wert der Inhalte, den Grad des Risikos, die Gefahren für Personal und jegliche andere Faktoren berücksichtigen, die sich möglicherweise auf die Wahl des PSS-Grades und der PSS-Leistungskategorie auswirken.
Die vorliegende Norm beschreibt die Auswirkungen der elektrischen Eigenschaften und Schnittstellen von PSS.
Eine Vielzahl von überwachten Elementen (z. B. Zäune, Toranlagen) und Anlageteilen von PSS sind äußeren Faktoren wie Windlast, Temperaturwechselbelastung, Witterungseinflüssen durch Regen, Schnee, Hagel ausgesetzt, die auch eine mechanische Belastung des Anlageteiles zur Folge haben.
Die vorliegende Norm beschreibt dies im Einzelnen nicht. Die mechanischen Abhängigkeiten müssen jedoch in den einzelnen Phasen des Projektes durch die Projektbeteiligten beachtet werden. Hierzu zählen auch die nachgelagerten Phasen der Instandhaltung und Verbesserung.
Diese Anwendungsregeln sind für die Beteiligten eines Perimetersicherungsprojektes eine Hilfestellung. Dabei soll eine qualifizierte und verifizierbare Projektumsetzung sowie ein schutzzielgerechtes PSS erreicht werden.
Sie sollen dazu dienen, Risikoträger/Versicherer, Hersteller und Fachfirmen von PSS, Betreiber, Polizei, Planer und weitere relevante Organisationen bei Auslegung, Planung, Betrieb, Installation und Instandhaltung von PSS zu unterstützen.