DKE_jahresbericht_2016_Industry
05.05.2017 Publikation 93 0

Zusammenarbeit mit China

Die Normung im Bereich Industrie 4.0 hat die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China auf ein neues Niveau gehoben. Mit dem Rollout von „Made in China 2025” hat die chinesische Industrie eine riesige Welle der Digitalisierung und Modernisierung angestoßen. Das Konzept Industrie 4.0 fand unter chinesischen Stakeholdern starke Zustimmung und die Industrien beider Länder sind sich über die wichtige Rolle der Normung als Teil der Forschung und der technischen Zusammenarbeit einig. Gemeinsame Normen sind die Voraussetzung für die in Industrie 4.0 oder für intelligente Fertigungssysteme erforderliche Interoperabilität.

Im Mai 2016 fand in Leipzig das zweite Treffen der gemeinsamen chinesisch-deutschen Arbeitsgruppe zur Normung im Bereich Industrie 4.0/Intelligente Fertigung unter der Leitung von DKE und SAC (im Rahmen der chinesisch-deutschen Kommission über Normungszusammenarbeit) statt.

Die Zusammenarbeit u. a. auf den Gebieten drahtlose Kommunikation, RAMI I 4.0 Referenzarchitekturmodell/ intelligente Fertigungssystemarchitektur, IT-Sicherheit und Funktionale Sicherheit, smarte Fertigungsrobotik, Industrie-4.0-Anwendungsfälle und vorausschauende Instandhaltung wurde vereinbart.

In diesen Zusammenhang wurde im November 2016 in Berlin erfolgreich das erste deutsch-chinesische Symposium zur intelligenten Fertigung und Vernetzung der Produktionsprozesse durchgeführt. Staatssekretär Matthias Machnig vom BMWi und Vize-Minister Huai JinPeng des MIIT (Ministerium für Industrie und Informationstechnik) nahmen an dem Symposium teil und bestätigten der Industrie ausdrücklich ihre Unterstützung bei der engen bilateralen Zusammenarbeit in industrie-4.0-relevanten Technologien.

Kontakt

Kevin Behnisch

Normungserfolge