Symbolbild zu erneuerbaren Energien
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17.03.2014 Seite 21 0

Smart Energy und Smart City

Das Smart City-Konzept zielt darauf ab, den Energieverbrauch und die Ressourcennutzung zu optimieren. Möglichkeiten hierfür ergeben sich aus der Vernetzung von bislang unabhängig voneinander agierenden Systemen.

Die Beispiele hierfür sind zahlreich: Die Umwandlung von überschüssiger, ökologisch erzeugter elektrischer Energie in Wasserstoff oder synthetisches Erdgas sowie deren Beimischung in Gasnetze ermöglicht große Mengen Strom aus erneuerbaren Energien langfristig zu speichern. Abwärme aus Industrieanlagen kann als Nutzwärme in Gebäudeheizungen eingesetzt werden. Die Energieeffizienz im Straßenverkehr lässt sich durch intelligente Verkehrsleitsysteme steigern.

Aus diesem Grund ist es wichtig, die Teilsysteme Elektrizität, Gas, Wärme und andere Energieträger als Gesamtsystem Energie in der Normungs-Roadmap tiefergehend zu analysieren und Kompatibilität zu schaffen.

Ein Smart Grid stellt viele Voraussetzungen für ein effizientes und intelligentes Steuern und Regeln des Energiesystems bereit: Ein weitgehend automatisiertes und selbstheilendes Versorgungsnetz, Smart Meter, dezentrale Energieerzeugung und Zwischenspeicherung, lokales Energiemanagement, Übernahme von Netzdienstleistungen durch Smart Homes und -Buildings, Bündelung kleiner Einheiten zu virtuellen Kraftwerken sowie elektronisches Marktplätze für Energie und Regelleistung.

In einer Smart City kommt dem Zusammenspiel der einzelnen Akteure eine besondere Bedeutung zu. Grundvoraussetzungen sind eine flächendeckende Kommunikationsinfrastruktur, Interoperabilität und Kompatibilität aller beteiligten Systeme. Normung und Standardisierung stellen hierfür die geeignete und erprobte Basis.

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Alexander Nollau