Hochhäuser von unten
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23.02.2015 37 0

Gebäude, bauliche Infrastrukturen und urbane Prozesse

Green City durch Smart City: Die Verwendung von energieeffizienter Gebäudetechnik ist zentraler Bestandteil für eine nachhaltige Nutzung des urbanen Raumes. Die technische Gebäudeausrüstung profitiert dabei zunehmend von der Vernetzung einzelner Systemkomponenten. Die Entwicklung in den Bereichen Smart Metering, Smart Home/Building und Smart Grid ermöglicht eine effiziente und zentrale Regelung des Energie- und Stromverbrauchs und gilt als besonders zukunftsträchtig.

Außerdem erhöhen diese und andere intelligente Systeme (beispielsweise die Alltagsunterstützenden Assistenz-Lösungen AAL) dauerhaft die Lebensqualität und den Komfort.

Eine solche vernetzte (und auch ortsunabhängige, via Smartphone oder Tablet) Anlagensteuerung stellt spezifische Anforderungen an die Hersteller, Architekten und Städteplaner.

Smart City verlangt nach einer ganzheitlichen Herangehensweise. Normungsbedarf besteht aufgrund einer Vielzahl von einflussnehmenden Faktoren bei der nachhaltigen und intelligenten Gestaltung bzw. Steuerung von städtischer Infrastruktur. Diesem Umstand widmet sich die Normungs-Roadmap mit dem besonderen Fokus auf urbane Prozesse. In diesem Sinne gilt es nicht nur die Wasser- und Gasversorgung, sondern auch die medizinische Versorgung und die Möglichkeiten von Dienstleistungen zu analysieren und zu optimieren.

Damit ein erhöhter Bedienkomfort der verwendeten Systeme, ihre Energieeffizienz und ihre Zuverlässigkeit sichergestellt werden kann, ist ein hoher Grad an Kompatibilität notwendig. Die Normung stellt hierbei das nötige Instrument dar, um das reibungslose Interagieren des Internets der Dinge zu gewährleisten.

Kontakt

Janina Laurila-Dürsch