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DKE
09.03.2010 Kurzinformation 54 0

universAAL

Europäisches Projekt einer offenen Plattform für Anwendungen des unterstützten Lebens

Projekt abgeschlossen

Projektlaufzeit:               01.02.2010 – 31.01.2014

Homepage:                     www.universaal.org

Projekt-Co-ordinator:    Stiftelsen SINTEF
                                         Trondheim, Norwegen

gefördert durch:             7. EU-Rahmenprogramm

Kontakt

Henriette Boos

Projektziel

Parallel zu der zunehmend alternden Bevölkerung in Europa wächst die notwendige Unterstützung zur Befriedigung der Bedürfnisse dieser Menschen, nicht jedoch die Zahl der „helfenden Hände“, um dies zu gewährleisten. Es gibt einen großen potenziellen Markt für Anwendungen im Bereich des unterstützten Lebens für alte und hilfebedürftige Menschen, jedoch sind die Angebote sehr begrenzt. Unzulängliche Informationen und mangelnde Interoperabilität machen sie zudem unübersichtlich und kostspielig.

universAAL möchte dem entgegenwirken: Durch eine Internetplattform auf internationaler Ebene sollen sowohl die Entwickler von AAL-Anwendungen, als auch die Serviceanbieter und Nutzer (ältere und behinderte Personen, ihre Betreuer und Familienangehörige) näher zusammengeführt werden.

Ergebnisse

Auf der Plattform ist neben einem Entwicklerdepot (Developer Depot) mit allen Informationen und Hilfsmitteln, die man für den schnellen Start einer Entwicklung mit der universAAL Plattform benötigt, ein Marktplatz (uStore) rund um das Thema Assistenzsysteme in der häuslichen Umgebung entstanden, der dem Nutzer sämtliche Anwendungen, Dienstleistungen und zugehörigen Service „mit einem Klick“ zur Verfügung stellt. Das Projekt beinhaltete neben der eigentlichen Entwicklung der Plattformarchitektur auch die Vermarktung und die Bildung einer Interessensgemeinschaft (AALOA), um die Plattform auch nach Projektende am Leben zu halten. Die an dem Projekt beteiligten Firmen kommen aus ganz Europa. Sie haben zum großen Teil bereits in früheren Forschungsprojekten (wie z. B. Persona, Soprano und MPower) erfolgreich mitgearbeitet und brachten Ergebnisse aus diesen Projekten ein.

Die Ergebnisse des Projektes fließen bereits heute in weitere Forschungsprojekte (wie zum Beispiel reAAL) ein.

Durch eine Beteiligung an dem Projekt von Anfang an, war eine flexible und reibungslose Erarbeitung einer internationalen Anwendungsregel IEC PAS 62883 „The universAAL Framework for User Interaction in Multimedia Ambient Assisted Living (AAL) Spaces“ möglich. Ziel war es, der Ansprechpartner für alle Belange in Bezug auf Normung und Standardisierung für die Partner des Projektes, die Entwickler neuer AAL-Anwendungen und die Anbieter von AAL-Services zu werden, und die Verbindung in die europäische und internationale Normung sicherzustellen. Die Mitarbeit erfolgte neben der Normungs- und Standardisierungsarbeit auch auf den Gebieten der Schulung, der Bildung einer Interessengemeinschaft und der Verbreitung von Ergebnissen und Leistungen.

Projektpartner

  • SINTEF ICT, Trondheim (NO)
  • Austrian Institute of Technology, AIT, Wien (AT)
  • Centre for Research and Technology Hellas, CERTH, Thessaloniki (GR)
  • Consigli Nazionale Delle Richerche, Instituto di Scienza e Technologie Dell’ Informazione, CNR-ISTI, Pisa (IT)
  • DKE  Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE, Frankfurt am Main (DE)
  • Ericsson Nikola Tesla, ENT, Zagreb (HR)
  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., Institut Graphische Datenverarbeitung, Fh-IGD, Darmstadt (DE)
  • Forschungszentrum Informatik an der Universität Karlsruhe, FZI, Karlsruhe (DE)
  • IBM Israel – Science and Technology Ltd, Haifa, (IL)
  • Implemental Systems, IS, Madrid (ES)
  • Universidad Politecnica De Valencia, ITACA-UPV, Valencia (ES)
  • Philips Electronics Nederland B.V., Eindhoven (NL)
  • ProSyst Software GmbH, Köln (DE)
  • Region Syddanmark, RSD, Vejle (DK)
  • Soluciones Tecnológicas Para La Salud Y El Bienestar Sa, TSB, Paterna (ES)
  • Universität Siegen (DE) 
  • Universidad Politecnica De Madrid, UPM, Madrid (ES)
  • AGH University of Science and Technology, Krakau (PL)