Schlösser vor Bits zur Illustration von IT-Sicherheit
Maksim Kabakou / Fotolia
19.01.2017 Kurzinformation 794 0

DIN/DKE-Projekt „Sichere Digitale Identitäten"

Aufgrund der Vernetzung von Mensch, Maschine und Daten im Internet der Dinge entsteht eine hohe Komplexität des Gesamtsystems. Derzeit gibt es noch keinen branchenübergreifenden Standard damit Personen, Maschinen, Produkte oder Systeme sicher miteinander kommunizieren. Hier setzt das vom Bundesministerium für Wirtschaft und von DIN und DKE durchgeführte Projekt „Sichere Digitale Identitäten" an. Es bringt Key-Stakeholder zusammen und entwickelt eine branchenübergreifende Roadmap „Sichere Digitale Identitäten“.

Kontakt

Sven Müller

Motivation

Sichere Digitale Identitäten nehmen eine Schlüsselrolle in der Digitalisierung und der damit einhergehenden Vernetzung ein. Das Thema muss umfassend behandelt werden: Denn bisherige branchenbezogene Ansätze werden dem Thema nicht gerecht und die für die Digitalisierung notwendige Interoperabilität rückt in weite Ferne.

Sichere Digitale Identitäten nehmen eine Schlüsselrolle in der Digitalisierung und der damit einhergehenden Vernetzung ein. Das Thema muss umfassend behandelt werden: Denn bisherige branchenbezogene Ansätze werden dem Thema nicht gerecht und die für die Digitalisierung notwendige Interoperabilität rückt in weite Ferne.

Statt Synergiepotenziale zu heben, wird derzeit redundant gearbeitet. Offene, bereichsübergreifende und effiziente Standards, an denen im Projekt gearbeitet wird, schaffen dabei das Fundament für eine sichere Digitalisierung.

Denn Sichere Digitale Identitäten werden nicht nur im Business-to-Business-Bereich benötigt, sondern auch in den Feldern Business-to-Customer, Business-to-Government, Government-to-Consumer, Government-to-Government und in nahezu allen Branchen. Im digitalen Raum kann eine sichere Geräteintegrität nur gewährleistet werden, wenn die nachweisbar korrekte Hardware mit sicherer Software verknüpft ist. Es muss sich erkennen lassen, dass weder die Hardware noch die Software manipuliert wurde oder manipuliert werden kann.

Ziele

So wie es in der analogen Welt eine Infrastruktur gibt, in der sich alle sicher auf der Basis von Rahmenbedingung und Regeln bewegen können, gilt es diese auch in der digitalen Welt zu schaffen. Ziel des Vorhabens ist die Konzeption einer Roadmap, die alle relevanten Aspekte für „Sichere Digitale Identitäten“ umfasst.

So wie es in der analogen Welt eine Infrastruktur gibt, in der sich alle sicher auf der Basis von Rahmenbedingung und Regeln bewegen können, gilt es diese auch in der digitalen Welt zu schaffen. Ziel des Vorhabens ist die Konzeption einer Roadmap, die alle relevanten Aspekte für „Sichere Digitale Identitäten“ umfasst.

Das Projekt „Sichere Digitale Identitäten“ analysiert dabei die bestehenden Normen und Standards sowie den Status-Quo zu Entwicklungen, Lösungen und marktüblichen Vorgehen in unterschiedlichen Branchen. Denn: Derzeit gibt es noch keinen branchenübergreifenden Standard damit Personen, Maschinen, Produkte oder Systeme sicher miteinander kommunizieren.

Eine zentrale Aufgabe des DIN/DKE-Projekts „Sichere Digitale Identitäten“ ist es, den Stand von Wissenschaft und Technik zu evaluieren und damit als Grundlage für die Erarbeitung der Roadmap „Sichere Digitale Identitäten“ zur Verfügung zu stellen. Das Projekt bildet die Grundlage für eine sichere digitale Kommunikation in Deutschland. Damit ist es ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Digitalisierung. Industrie 4.0 und andere Vorhaben, können ohne sichere digitale Identitäten nicht realisiert werden. Insofern schafft das Grundlagenprojekt „Sichere Digitale Identitäten“ die zentralen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Wirtschaftsleben in Deutschland im digitalen Zeitalter.

Logo Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Eckdaten

Das Projekt „Sichere Digitale Identitäten" wird von DIN und DKE durchgeführt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Ziel ist die Entwicklung einer branchenübergreifenden Roadmap „Sichere Digitale Identitäten". Laufzeit des Projekts: 01.01.2017 – 30.09.2017.

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Das Projekt „Sichere Digitale Identitäten" wird von DIN und DKE durchgeführt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Ziel ist die Entwicklung einer branchenübergreifenden Roadmap „Sichere Digitale Identitäten". Laufzeit des Projekts: 01.01.2017 – 30.09.2017.

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