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Sichere digitale Identitäten

Auf dem Weg zu einem einheitlichen Standard für sichere Identitäten

Für Menschen sind Identitäten sowohl privat als auch geschäftlich von zentraler Bedeutung. Für Maschinen im Internet der Dinge sind sie noch wichtiger: Industrie 4.0, Smart Home oder Smart Traffic werden nur funktionieren, wenn jede Maschine, jedes Stück Hardware, jedes Gerät eine eigene, unverwechselbare Identität hat, die gleichzeitig den Anforderungen an den Privatsphärenschutz genügt. Derzeit gibt es keinen weltweiten Standard, der sicherstellt, dass Personen, Maschinen, Produkte oder Datensätze sicher miteinander kommunizieren. Hier setzt das DIN/DKE-Projekt „Sichere Digitale Identitäten“ an. Das Ziel: eine branchenübergreifende Deutsche Roadmap „Identitätssicherheit“.

Zum DIN/DKE-Projekt
Social Media

Warum sind sichere digitale Identitäten so wichtig?

Sichere Identitäten sind der Ausgangspunkt für die Sicherheitskette, die die Datenerhebung, den -transport und die -verarbeitung auf Hardware-, Software- und Prozessebene absichert. Sie fungieren als Voraussetzung für viele weitere Schutzmaßnahmen. Wenn es einem Angreifer gelingt, unberechtigt eine Identität anzunehmen, laufen alle darauf aufbauenden Maßnahmen – etwa der Zugriffsschutz – ins Leere.

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Sichere Identitäten sind der Ausgangspunkt für die Sicherheitskette, die die Datenerhebung, den -transport und die -verarbeitung auf Hardware-, Software- und Prozessebene absichert. Sie fungieren als Voraussetzung für viele weitere Schutzmaßnahmen. Wenn es einem Angreifer gelingt, unberechtigt eine Identität anzunehmen, laufen alle darauf aufbauenden Maßnahmen – etwa der Zugriffsschutz – ins Leere.

Hauptziel sicherer Identitäten ist Vertraulichkeit in der automatisierten Kommunikation. Damit sind sichere digitale Identitäten die Grundvoraussetzung für das Gelingen von Industrie 4.0. Denn: Nicht nur Menschen kommunizieren miteinander, sondern zunehmend Menschen mit Maschinen und Programmen sowie Maschinen untereinander.

Mann Businesswelt

Für welche Anwendungen kommen sichere Identitäten zum Einsatz?

Die automatische Interaktion zwischen Maschinen, Daten und Menschen ist ein zentrales Element der Digitalisierung. Themen wie Internet of Things, Smart Cities, Connected Cars und vor allem die system- und domänenübergreifende Interaktion der Industrie 4.0 sind davon betroffen.

Mann Businesswelt

Die automatische Interaktion zwischen Maschinen, Daten und Menschen ist ein zentrales Element der Digitalisierung. Themen wie Internet of Things, Smart Cities, Connected Cars und vor allem die system- und domänenübergreifende Interaktion der Industrie 4.0 sind davon betroffen.

In Industrie-4.0- Prozessen kommunizieren Maschinen mit Komponenten und Anlagen mit Menschen. Hier muss sichergestellt sein, dass ein Zugriff nur bei berechtigtem Interesse möglich ist, Informationen von einem bestimmten Sensor kommen oder Daten nur an bestimmte Maschinen übertragen werden. Hersteller, Integratoren und Betreiber brauchen Identitäten zum Beispiel für die:

  • Prüfung und Bestätigung der Systemintegrität von Komponenten oder Maschinen
  • Steuerbarkeit von Prozessen, Zugriffen und Berechtigungen über Zeit, Ort oder Domäne
  • Echtheitsprüfung von Komponenten oder Ersatzteilen
  • Durchführung von Fernwartungen oder vorbeugender Wartung (Predictive Maintenance)
  • Qualitätssicherung im Produktionsprozess (z. B. Prozessverriegelung)
  • Inventarisierung von Produkten
  • Erfüllung von Compliance- und Dokumentationsvorschriften
  • Erfüllung von Herkunftsnachweisanforderungen.
Weltkugel Illustration Internetkonzept

Warum braucht es das DIN/DKE-Projekt „Sichere Digitale Identitäten"?

Aufgrund der Vernetzung von Mensch, Maschine und Daten im Internet der Dinge entsteht eine hohe Komplexität des Gesamtsystems. Derzeit gibt es noch keinen weltweiten Standard, der sicherstellt, dass Personen, Maschinen, Produkte oder Datensätze sicher miteinander kommunizieren oder dass zertifizierte Software eingesetzt wird.

Weltkugel Illustration Internetkonzept

Aufgrund der Vernetzung von Mensch, Maschine und Daten im Internet der Dinge entsteht eine hohe Komplexität des Gesamtsystems. Derzeit gibt es noch keinen weltweiten Standard, der sicherstellt, dass Personen, Maschinen, Produkte oder Datensätze sicher miteinander kommunizieren oder dass zertifizierte Software eingesetzt wird.

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