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25.02.2016 Seite 316 0

LifeCase

Mit dem Projekt LifeCase werden formale Verhaltensspezifikationen und Use-Case-Templates für die hochdynamischen Bereiche Elektromobilität und Active Assisted Living (AAL) erarbeitet.

Kontakt

Janina Laurila-Dürsch
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Laufzeit: 01.02.2016 bis 30.11.2018

Projektträger:

  • Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
  • Projektträger Jülich

Projektkoordinator: Jania Laurila-Dürsch (VDE|DKE)

Projektpartner: Institut für Kognition und Robotik (CoR-Lab) und AG Rechnernetze und Verteilte Systeme (RVS) der Universität Bielefeld

Projektbeschreibung

Elektromobilität und aktiv technisch unterstütztes Leben (AAL) sind zwei hochdynamische Entwicklungsfelder mit großem Zukunftspotenzial. Die Entwicklung neuer, nutzerzentrierter Produkte und Dienstleistungen geschieht aber vielfach auf inselhaften Erwägungen. Die Nutzung von Anwendungsfällen (Use Cases) und Beschreibungen von Lebenssituationen kann jedoch helfen, diese Entwicklungen ganzheitlicher und kundengerechter zu gestalten.

Aufgaben der DKE

lm Teilvorhaben des VDE werden die im Gesamtvorhaben gefundenen Ergebnisse so aufbereitet, dass sie in die Normung überführt werden können. Dabei werden die Arbeiten zur Normung und Standardisierung begleitet, um einerseits die Projektpartner zu beraten und andererseits, die Kohärenz im Normenwerk sicherzustellen. Ein wesentliches Ziel liegt in der Einführung und Standardisierung harmonisierter und standardisierter Definitionen für grundlegende Konzepte und sich bisher überschneidende oder teilweise widersprechende Verwendungen und Definitionen der Begriffe.

Projektmotivation

Der Nutzen des Vorhabens ist eine Verbesserung der Möglichkeiten, schneller und kostengünstiger Systeme in den Bereichen E-Mobility und Active Assisted Living (AAL) zu entwickeln und diese an den Bedarf anpassen zu können. Mit Hilfe von automatisierten Tools soll der Entwicklungsaufwand reduziert und zuverlässigere und sicherere Systeme mit geringeren Kosten entworfen und gebaut werden können.

Die Ergebnisse des Projekts werden somit insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) helfen, erfolgreicher am Markt zu bestehen und ihre Position weiter auszubauen.

Projektziele

Ziel des Verbundprojektes ist es, eine Ontologie und Beschreibungssprachen zur Spezifikation für das Verhalten von Systemen zu erstellen, die verwendet werden können, um Templates für Use-Cases zu erstellen. Diese Use-Case-Templates sollen Grundlage sein, um damit vergleichsweise einfach untereinander vergleichbare und nutzbare Use-Cases zu erzeugen.

Gemeinsam mit den Use-Case-Templates werden mit Hilfe von Refinement hierarchische Architekturmodelle für E-Mobility (EMAM) und Active Assisted Living (AAAM) entwickelt, angelehnt an die Modelle für Smart Grid (SGAM) und Home-and-Building (HBAM).