Finseny Passepartout
03.02.2014 Seite 45 0

FINSENY (Future INternet for Smart ENergY)

Forschungsunternehmen aus mehreren europäischen Ländern schließen sich zur Entwicklung smarter Energie-Lösungen zusammen.


Projekt abgeschlossen

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Sebastian Kosslers

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Klimaänderungen und begrenzte fossile Brennstoffe treiben die Nachfrage nach smarten Energie-Netzwerken voran, die verlässlich Elektrizität bereitstellen und durch traditionelle Erzeuger sowie Erneuerbare Energien gespeist werden. Dies ist besonders in Deutschland relevant, da hier Initiativen für Elektromobilität und die Abschaltung der Kernkraftwerke vorangetrieben werden.

Smart Grids sind der Weg in die Zukunft. Sie basieren auf Integration von Information und Kommunikations-Technologie (IKT) in das Energieverteilnetz, um die Energieversorgung zu steuern und automatisch zu optimieren.

35 der führenden Energie- und IKT-Unternehmen, Forschungszentren und Universitäten aus Belgien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien Polen, Spanien, Schweden und der Schweiz haben das FINSENY (Future Internet for Smart ENergY) Konsortium gebildet.

Dieses ist ein Teil der Initiative Future Internet Public Private Partnership (FI-PPP) und wird durch die Europäische Union mit unterstützt.

Das Forschungskonsortium wird die Anforderungen eines Smart Grid IKT-Systems identifizieren, Referenz-Architekturen entwickeln und zur Entwicklung einer industrieübergreifenden Standardisierung beitragen. Dies wird helfen, eine breite Akzeptanz von smarten Energielösungen in Europa und darüber hinaus sicherzustellen.

Die Integration von IKT in die Infrastruktur der Energieversorgung wird Echtzeit-Reaktionen ermöglichen und damit effizient die Volatilität der elektrischen Netzlasten und der Energieerzeugung durch kabellose und optische Kommunikationssysteme bewältigen. Echtzeit-Reaktionsfähigkeit ist notwendig, um Nieder- und Mittelspannungsverteilnetze, die ein essentieller Teil der Smart Grids sind, zu kontrollieren.

Die DKE (VDE) deckt dabei den Bereich der Standardisierung ab und analysiert vorhandene und noch zu entwickelnde Standards.