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DKE
06.05.2013 Kurzinfo 84 0

Umsetzung der Normungs-Roadmap Elektromobilität

Projekt abgeschlossen

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Projekt zur Unterstützung der Industrie, um die Vorreiterrolle Deutschlands bei der Normung voranzutreiben.

Projektlaufzeit:      01.10.2012 - 31.05.2016

Projektträger:        Deutsches Zentrum für Luft- und
                              Raumfahrt e.V. (DLR)

Kontakt

Robert Schmieder

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Projektbeschreibung

Ansatz des Vorhabens ist es, durch geeignete Maßnahmen, Begleitmaßnahmen und gezielte Unterstützung der deutschen Industrie und Forschungseinrichtungen, die Vorreiterrolle Deutschlands beim Setzen von Normen und Standards der Elektromobilität voranzutreiben. Die in diesem Vorhaben vorgeschlagenen Maßnahmen zielen auf Aktivitäten bei den internationalen Normungsorganisationen ISO und IEC, auf europäischer Ebene bei CEN und CENELEC sowie auf nationaler Ebene ab.

Ziele:

  • Bündelung der in Deutschland zur Normung und Standardisierung laufenden Aktivitäten und aktive Vernetzung verschiedener Projekte zur Elektromobilität.
  • Förderung und Einbindung des Mittelstandes.
  • Sensibilisierung der betroffenen Kreise im Hinblick auf die sach- und zeitgerechte Einbeziehung der Instrumente der Normung und Standardisierung in ihre Arbeiten.
  • Sensibilisierung der betroffenen Kreise, um auf normativer Ebene existierende bzw. in Erarbeitung befindliche Lösungen rechtzeitig für das eigene Tätigkeitsfeld zu berücksichtigen und damit Doppelarbeiten zu vermeiden, Synergieeffekte zu nutzen und letztlich Investitionsrisiken zu minimieren.
  • Sicherstellung der Rückkopplung zu bereits etablierten Strukturen, wie der Nationalen Plattform Elektromobilität und Umsetzung daraus resultierender Empfehlungen.
  • Schnelle und kontinuierliche Identifizierung des Normungs- und Standardisierungsbedarfs auf Basis der Normungs-Roadmap Elektromobilität und darüber hinaus, z. B: aufgrund von Erkenntnissen aus FuE-Projekten.
  • Schnelle Umsetzung von identifiziertem Normungs- und Standardisierungsbedarf in neue Normen und Standards sowohl auf nationaler aber vor allem auch internationaler Ebene.
  • Aktive und schnelle Kommunikation und Durchsetzung der deutschen Positionen und durch Deutschland motivierten (internationalen) Normen und Standards in internationalen Normungsgremien
  • Netzwerkaufbau und regelmäßiger Austausch mit wichtigen Marktteilnehmern und Wettbewerbern wie USA, Japan, China, Korea und Indien.

Bei dem Vorhaben soll zudem die frühe Einbindung von Forschung und Entwicklung eine zeitnahe Verwertung der in diesem Bereich erzielten Ergebnisse sicherstellen. Hier seien im Besonderen die Ergebnisse aus den verschiedenen durch die öffentliche Hand geförderten Modellregionen und Projekte genannt. Durch gezielte Information sowie Informationsbereitstellung werden die Stakeholder zudem in die Lage versetzt, aktuelle Entwicklungen im Bereich der Normung und Standardisierung kontinuierlich zu verfolgen und auszuwerten. Damit lassen sich entsprechende Handlungsstrategien zur Wahrung der nationalen Interessen ableiten.

Projektpartner:

Normenausschuss Automobilitechnik im Verband der Automobilindusrie VDA e. V.
DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE

Projektförderung:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Referat IV C4 (Umweltinnovationen, Elektromobilität)

Im Rahmen des Projekts wurden folgende externe Unteraufträge gefördert:

  • Unterstützung der Normungsarbeiten zum Induktiven Laden
  • Standardisierte State-of-Health (SoH) Bestimmung von Li-Ionen Batteriezellen
  • Unterstützung der Normungsarbeiten zum „Light electric vehicle“
  • Einbindung von E-Mobility in Smart Energy-Infrastrukturen durch standardisierte Schnittstellen
  • Funktionale Sicherheit von Batteriemanagementsystemen in Li-Ionen-Batterien

Weitergehende Informationen zu den geförderten externen Unteraufträgen erhalten Sie gerne auf Anfrage.

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