Normung
Zerbor - Fotolia
06.10.2017 Anwendungsregel 42 0

E VDE-AR-E 2283-6 Komponenten für Photovoltaik-Systeme: Anforderungen an Teilgeneratorverbindungssysteme

Anforderungen für flexible, halogenfreie ein- und mehrpolige Teilgeneratorverbindungssysteme von Photovoltaik-Systemen

Kontakt

Jürgen Schütz
Downloads + Links

Diese VDE-Anwendungsregel legt Anforderungen für flexible, halogenfreie ein- und mehrpolige Teilgeneratorverbindungssysteme zur Verwendung auf der Gleichspannungsseite von Photovoltaik-Systemen mit einer Bemessungsspannung bis zu DC 1,5 kV (Leiter gegen Erde) fest. Die Abzweigstellen der hier beschriebenen Systeme sind entweder umspritzt, umgossen oder ähnlich dargestellt.
Die Teilgeneratorverbindungssysteme sind geeignet für die Verwendung in Schutzklasse II und können im Betrieb Umgebungstemperaturen von -40°C bis +85 °C ausgesetzt werden.
Teilgeneratorverbindungssysteme werden zur Reduzierung von Installationszeiten sowie zur Reduzierung von Fehlerquellen, z. B. durch Montage von Steckverbindern, in Photovoltaik (PV) Anlagen eingesetzt. Sie bestehen üblicherweise aus einer PV-Teilgeneratorverbindungsleitung und einer oder mehrerer Teilgeneratorleitungen, die elektrisch mit der PV-Teilgeneratorverbindungsleitung an Abzweigpunkten verbunden ist/sind. Der Anschluss der Teilgeneratorleitung an das Modul erfolgt in der Regel über einen Steckverbinder.
Zuständig für diesen VDE-Anwendungsregel-Entwurf ist das DKE/UK 411.2 „Isolierte Starkstromleitungen“ der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE.