2017-08_Illicit trafficking - Bild
Dirk Marks
27.07.2017 Kurzinformation 232 0

Dem Schmuggel radioaktiver Stoffe keine Chance

Obwohl der unerlaubte Transport von spaltbarem Nuklearmaterial und anderen radioaktiven Stoffen kein neues Phänomen ist, hat die Besorgnis über einen nuklearen „Schwarzen Markt" in den letzten Jahren zugenommen. Insbesondere im Hinblick auf sein terroristisches Potenzial.

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Georg Vogel

Unzulässiger wie auch unbeabsichtigter Transport von radioaktiven Stoffen in Form von Strahlenquellen und kontaminiertem Metallschrott sind zu einem Problem mit zunehmender Bedeutung geworden. Radioaktive Quellen, die nicht mehr der gesetzlichen Überwachung unterliegen, so genannte „verwaiste Quellen", haben häufig zu ernsten Strahlenexpositionen und weiträumiger Kontamination geführt.

In Flug-, See- und Flusshäfen, Grenzübergängen und Postumschlagzentren sowie an anderen Kontrollstellen werden verschiedene Arten von Geräten zum Aufspüren radioaktiver Strahlungsquellen in Fahrzeugen, Frachtgut, Gepäck und Postgut oder am Körper von Personen eingesetzt.

Mit der zum 1. August 2017 veröffentlichten DIN EN 62618 (VDE 0493-3-8) erweitert DKE/GK 851 seine Reihe mit Normen zu Messanordnungen und -geräten zum Aufspüren radioaktiver Quellen weiter. Unter aktiver Mitwirkung des Joint Research Centre (JRC) der EU wurde nun in IEC/SC 45B auch damit begonnen, eine zweite Generation der betreffenden Gerätenormen zu erstellen. Erste Norm-Entwürfe dazu sind in der Reihe VDE 0493-3 erschienen.

Normen der VDE-Reihe 0493-3

DKE/GK 851
Veröffentlichungsdatum 27.07.2017
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