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SmartArea Aachen
24.06.2013 Projekt

Smart Area Aachen

Das Projekt ist abgeschlossen

Die Erzeugung elektrischer Energie wird in Zukunft mehr und mehr dezentral organisiert sein und erfordert dadurch intelligente Netze zur Steuerung und zum Ausgleich von Produktion und Verbrauch. Diese Entwicklung wird durch die Energiewende noch zusätzlich vorangetrieben, da die Anlagen für erneuerbare Energien überwiegend in Verteilnetze einspeisen und nicht, wie bisher die konventionellen Groß-Kraftwerke, in Transportnetze. Außerdem werden Verbraucher zunehmend selbst zu Stromerzeugern, beispielsweise durch Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach des Hauses oder mit Kleinst-Blockheizkraftwerken.

Das neue Forschungsprojekt „Smart Area Aachen“ befasst sich mit den daraus resultierenden Folgen für die Stromnetze sowie mit möglichen Technologien und Geschäftsmodellen, mit deren Hilfe die Energiebranche diesen Strukturwandel bewältigen kann. Konkretes Ziel ist der Aufbau, der Betrieb und die Erforschung eines „Smart Grid“, also eines intelligenten Stromnetzes im Stadtgebiet Aachen. Dieser Aufbau beinhaltet dabei sowohl Komponenten der Energietechnik als auch Komponenten der Informations- und Kommunikationstechnik.

Das Mitte 2012 gestartete Projekt mit vier Jahren Laufzeit, gliedert sich in folgende Teilprojekte:

  • Intelligente Ortsnetzstationen
  • Spannungsqualität
  • Kommunikationsinfrastruktur
  • Netzzustandsprognose
  • Stromnetzplanung sowie
  • Instandhaltung

Die zwölf Partner des Projektes sind STAWAG, BET, ABB, MR, Nexans, PSI, FGH, SAG, Kisters, RWTH mit IFHT und IAEW sowie als Normungsorganisation die DKE.

Aufgrund dieser Expertise und der Einbettung in ein wissenschaftlich-technisches Netzwerk ist die DKE innerhalb dieses Projektes u. a. für Normungs- und Standardisierungsaktivitäten im Bereich der Elektrotechnik zuständig. Hierzu gehört eine Übersicht zu bestehenden und für das Verbundvorhaben relevanten Normen und Spezifikationen bzw. entsprechender Gremien und laufender Normungsprojekte auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.

Kontakt

Sebastian Kosslers
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