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Allgemeines:
universAAL - Ein Europäisches Projekt einer offenen Plattform für Anwendungen des unterstützten Lebens
Projektlaufzeit: 01.02.2010 – 31.01.2014
Homepage: www.universaal.org
Projektträger: Stiftelsen SINTEF Trondheim, Norwegen |
Meilensteine:
| 03.05.2010 - 06.05.2010 |
Plenary Meeting mit Workshop in Valencia / Spanien |
| 01.03.2010 - 04.03.2010 |
Workshop in Darmstadt: Internes Training |
| 01.02.2010 - 04.02.2010 |
Kick-Off Meeting in Roros / Norwegen |
Projektziel:
Parallel zu der zunehmend alternden Bevölkerung in Europa wächst die notwendige Unterstützung zur Befriedigung der Bedürfnisse dieser Menschen, nicht jedoch die Zahl der „helfenden Hände“, um dies zu gewährleisten. Es gibt einen großen potenziellen Markt für Anwendungen im Bereich des unterstützten Lebens für alte und hilfebedürftige Menschen, jedoch sind die Angebote sehr begrenzt. Unzulängliche Informationen und mangelnde Interoperabilität machen sie zudem unübersichtlich und kostspielig.
universAAL möchte dem entgegenwirken: Durch eine Internetplattform auf internationaler Ebene sollen sowohl die Entwickler von AAL-Anwendungen, als auch die Serviceanbieter und Nutzer (ältere und behinderte Personen, ihre Betreuer und Familienangehörige) näher zusammengeführt werden. Auf der Plattform soll neben einem Entwicklerdepot ein uStore entstehen, der dem Nutzer sämtliche Anwendungen, Dienstleistungen und zugehörigem Service „mit einem Klick“ zur Verfügung stellt. Ein Austausch der Entwickler durch das Entwicklerdepot und die Festlegung von Normen und Standards sollen es ermöglichen, die Produkte und Dienstleistung weiträumig anbieten und kostengünstig verkaufen zu können. Das Projekt beinhaltet neben der eigentlichen Entwicklung der Plattformarchitektur auch die Vermarktung und die Bildung einer Interessensgemeinschaft, um die Plattform auch nach Projektende am Leben zu halten. Die an dem Projekt beteiligten Firmen kommen aus ganz Europa, die zum großen Teil bereits in früheren Forschungsprojekten (wie z.B. Persona, Soprano und MPower) erfolgreich mitgearbeitet haben und Ergebnisse aus diesen Projekten einbringen.
Zielsetzung aus Sicht der DKE:
Durch eine Beteiligung an dem Projekt von Anfang an, soll eine flexible und reibungslose Erarbeitung von VDE-Anwendungsregeln und nationalen, europäischen und internationalen Normen erfolgen. Ziel ist es, der Ansprechpartner für alle Belange in Bezug auf Normung und Standardisierung für die Partner des Projektes, die Entwickler neuer AAL-Anwendungen und die Anbieter von AAL-Services zu werden, und die Verbindung in die europäische und internationale Normung sicherzustellen. Die Mitarbeit erfolgt neben der Normungs- und Standardisierungsarbeit auch auf den Gebieten der Schulung, der Bildung einer Interessengemeinschaft und der Verbreitung von Ergebnissen und Leistungen.
Projektpartner:
- SINTEF ICT, Trondheim (NO)
- Austrian Institute of Technology, AIT, Wien (AT)
- Centre for Research and Technology Hellas, CERTH, Thessaloniki (GR)
- Consigli Nazionale Delle Richerche, Instituto di Scienza e Technologie Dell’ Informazione, CNR-ISTI, Pisa (IT)
- DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE, Frankfurt am Main (DE)
- Ericsson Nikola Tesla, ENT, Zagreb (HR)
- Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., Institut Graphische Datenverarbeitung, Fh-IGD, Darmstadt (DE)
- Forschungszentrum Informatik an der Universität Karlsruhe, FZI, Karlsruhe (DE)
- IBM Israel – Science and Technology Ltd, Haifa, (IL)
- Implemental Systems, IS, Madrid (ES)
- Universidad Politecnica De Valencia, ITACA-UPV, Valencia (ES)
- Philips Electronics Nederland B.V., Eindhoven (NL)
- ProSyst Software GmbH, Köln (DE)
- Region Syddanmark, RSD, Vejle (DK)
- Soluciones Tecnológicas Para La Salud Y El Bienestar Sa, TSB, Paterna (ES)
- Technische Universität Wien, Fakultät für Informatik, TUW, Wien (AT)
- Universidad Politecnica De Madrid, UPM, Madrid (ES)