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Innovation mit Normen und Standards
INS ist insbesondere im Hinblick auf den europäischen und globalen Wettbewerb ein wichtiges Hilfsmittel, um rechtzeitig Normungs- und Standardisierungsaktivitäten im Forschungs- und Entwicklungsprozess zu etablieren. |
In der im Sommer 2006 verabschiedeten Hightech-Strategie 2020 kommt die Bundesregierung zu dem Schluss: „Normung und Standardisierung werden in Deutschland zunehmend integraler Bestandteil des Forschungs- und Innovationsprozesses, denn frühzeitig eingeleitet fördern sie den Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen und den schnellen Marktzugang von Innovationen.“ Das INS-Projekt wurde daraufhin vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie als langfristig angelegtes Sonderprojekt 2009 in das normungspolitische Konzept der Bundesregierung aufgenommen.
Die im Rahmen von INS durchgeführten Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Position deutscher Unternehmen im weltweiten Wettbewerb.
Ziel von INS ist eine Harmonisierung der Schnittstellen verschiedener Technologiefelder, eine Optimierung des Marktreifeprozesses neuer Technologien und eine effizientere Einbindung bisher normungsferner Kreise. Die Handlungsempfehlungen für das Jahr 2013 suchen Anregungen und Ideen aus Wirtschaft und Wissenschaft für die Initiierung neuer Projekte.
Für die Auswahl neuer Projekte gelten folgende Kriterien:
- Grad der Innovation
- Nutzen für die deutsche Wirtschaft
- Dringlichkeit
- Europäische oder internationale Bedeutung (CEN/CENELEC oder ISO/IEC)
- Übereinstimmung mit dem INS Scope
Für Projekte, die über die DKE eingereicht werden, erfolgt die Koordination und Unterstützung der Antragsteller im Bereich Standardisierung.
Ablauf der INS-Projekte