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RAALI - Roadmap AAL-Interoperabilität 

    

Allgemeines:

RAALI - Roadmap AAL-Interoperabilität

 

Projektlaufzeit:  01.07.2011 – 30.06.2013

Homepage:       www.raali.de 

Projektträger:    VDI/VDE-IT Innovation + Technik GmbH

 

Meilensteine:

31.12.2011 Abschluss der Sachstandsanalyse
30.04.2012/30.06.2012 Leitbild/Lückenanalyse
30.06.2012 Erste Entwurfsfassung der Roadmap
31.12.2012 Priorisierung und Darstellung eines Zeitrahmens
31.12.2012 Entwurfsfassung der Roadmap für die öffentliche Kommentierung
31.01.2013 Präzisierung der Integrationsprofile
30.06.2013 Finale Roadmap Interoperabilität von AAL-Systemen

 

Projektziel:

Das Verbundprojekt entwickelt unterschiedliche Konzepte, um Rahmenbedingungen für ein heterogenes und interoperables AAL-System zu erstellen. Damit die Interoperabilität für AAL-Systeme gewährleistet wird, müssen verschiedene Methoden, Komponenten und Schnittstellen berücksichtigt werden. Das Ziel von RAALI ist es, die wichtigsten bislang ungelösten Fragestellungen anzugehen, die für eine Realisierung interoperabler AAL-Systeme und -Systemkomponenten notwendig sind. Konkret soll unter anderem die Ausarbeitung einer deutschen Roadmap für AAL-Interoperabilität erfolgen, die den erforderlichen Bedarf an Innovation, Produktentwicklungen, Normen und Spezifikationen sowie politischen Rahmenbedingungen identifiziert. Außerdem wird eine Bestandsaufnahme der am Markt verfügbaren Middleware-Plattformen durchgeführt und unterschiedliche Integrationsprofile für AAL-Systeme – d. h. technische Regelwerke – erstellt, die vorhandene Normen ergänzen, um AAL-Herstellern die Möglichkeit zu bieten, aufeinander abgestimmte Module zu entwickeln. Auf diese Weise wird versucht, Insellösungen auf dem AAL-Markt zu reduzieren und das Mitwachsen von AAL-Systemen zu gewährleisten, um den sich stetig ändernden Anforderungen und den vielschichtigen Ansprüchen gerecht zu werden. Zusätzlich soll für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ein leichterer Zugang zur Umsetzung der Interoperabilität erreicht werden.

Die Anpassungsfähigkeit kann im Wesentlichen nur durch Interoperabilität der einzelnen Systeme und Systemkomponenten erreicht werden, so dass die Interoperabilität ein wesentlicher Aspekt in der Entwicklung von AAL-Systemen ist. Die erfolgreiche Integration von AAL-Systemen in das Gesundheitswesen kann mit Hilfe der Interoperabilität erreicht werden.

Da das Vorhaben RAALI unmittelbar auf den Vorarbeiten der Arbeitsgruppe „Interoperabilität“ der BMBF/VDE Innovationspartnerschaft AAL aufbaut, soll das Vorhaben in enger Abstimmung mit diesem Expertengremium durchgeführt werden.

Zielsetzung aus Sicht der DKE:

Im ersten Schritt erfolgt die Analyse und Auswertung existierender Dokumente und Techniken hinsichtlich Interoperabilität. Die Ergebnisse werden in das Roadmap-Dokument einfließen. Weiterhin findet eine Lückenanalyse statt, die Hürden identifiziert (z. B. fehlende Normen und Spezifikationen), die zur Erreichung des Leitbilds überwunden werden müssen. Daraus resultierend werden Anforderungen an ein interoperables AAL-System ausgearbeitet und Handlungsempfehlungen dargestellt. Die Ergebnisse werden in die Roadmap einfließen und mit Hilfe expliziter Befragung von Experten verschiedener Industrie- und Forschungssektoren beurteilt. Auch ist die Entwicklung von Integrationsprofilen für AAL-Systeme maßgebend. Dabei soll eine Methode zur Beschreibung von Integrationsprofilen analysiert und erweitert werden, um in einer späteren Phase diese Integrationsprofile in die Normung- und Standardisierung einzubringen.

Projektpartner:

    • OFFIS Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik-Werkzeuge und
      -
      Systeme, Institut für Informatik;
      Koordination und Projektmanagement, Mitarbeit an der Bestandsaufnahme Middleware-Plattformen für AAL sowie an der Entwicklung von Integrationsprofilen – Schwerpunkt Middleware GAL, OSAml
    • DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE;
      Leitung der Erstellung der Normungs-Roadmap, Mitarbeit an der Entwicklung von Integrationsprofilen – Schwerpunkt Normungsprozesse
    • Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, Fraunhofer Ambient Assisted Living Alliance;
      Leitung der Bestandsaufnahme Middleware-Plattformen für AAL, Mitarbeit an der Entwicklung von Integrationsprofilen – Schwerpunkt Middleware universAAL, PERSONA
    • Technische Universität Dresden, Institut für Angewandte Informatik;
      Leitung der Entwicklung von Integrationsprofilen – Schwerpunkt Gebäudeautomation
    • Universität Rostock, Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik;
      Mitarbeit an der Entwicklung von Integrationsprofilen – Schwerpunkt Sensorik und drahtlose Netzwerke, serviceorientierte Architektur für eingebettete Systeme
    • Universitätsmedizin Göttingen, Medizinische Informatik;
      Mitarbeit an der Entwicklung von Integrationsprofilen – Schwerpunkt medizinische Informatik
    • Embedded Network Solutions UG;
      Mitarbeit an der Entwicklung von Integrationsprofilen – Schwerpunkt Semantik