Begrüßung
In guter Tradition begrüßte der Oberbürgermeister der Stadt Offenbach, Horst Schneider, alle Tagungsteilnehmer und bestärkte sie, in ihren Bemühungen, insbesondere in Bezug auf die smarten Technologien, fortzufahren. In den smarten Technologien wie auch in der Elektroindustrie sehe er große Wachstumschancen für die Stadt Offenbach.
Positive Energie – Normen für eine smarte Zukunft
Der neue Vorsitzende der DKE, Wolfgang Hofheinz, hielt die Begrüßungsrede. Er betonte, dass die Mitarbeit der Experten „positive Energie“ für die Normungsarbeit liefere. Seiner Meinung nach böten insbesondere die innovativen Themen eine Chance für die Weiterentwicklung der DKE. Dabei sei eine sektorübergreifende, enge Zusammenarbeit notwendig. Nur so könne sich ein „Netzwerk der Experten für smarte Netzwerke der Zukunft“ entwickeln.
Die DKE sei Teil dieses Netzwerkes und schaffe durch ihre Normung und Standardisierung eine Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Technologien.
Zum Beispiel sei das Thema Smart Grids heute in aller Munde. Der Umbau der Energieversorgung mache einen schnellen Ausbau der Stromversorgungsnetze erforderlich. Die Rahmenbedingungen hierzu würden von der deutschen Bundesregierung und von der Europäischen Kommission gestellt.
Durch die notwendige Vermeidung des CO2-Ausstoßes und dem sich daraus ergebenden politischen Druck sei die Elektromobilität in Südost-Asien schon weiter vorangeschritten als in Europa. Hier gelte es anzuknüpfen, damit Deutschland auch zukünftig im internationalen Wettbewerb bestehen könne.
Beim Thema AAL (Ambient Assisted Living) gelte es, den vorhandenen Markt zu erweitern. Der Bedarf sei vorhanden und werde weiter steigen.
Um ein Gefühl für die Bedürfnisse der immer älter werdenden Bevölkerung zu bekommen, konnten interessierte Tagungsteilnehmer während der Pausen einen so genannten "Altersanzug" testen. Er simuliert unter anderem altersbedingte Bewegungseinschränkungen sowie verminderte Seh- und Hörfähigkeit. Dies war für alle Testpersonen eine wertvolle Erfahrung.
Vorträge der Experten
In ihren Vorträgen nahmen die Referenten Bezug auf die zukünftige Entwicklung in den Bereichen ihrer Fachgebiete.
Unter den nachfolgenden Links erhalten Sie einen Einblick in die einzelnen Präsentationen, die uns die Vortragenden freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.
Verleihung der DKE-Nadel 2011
Auch in diesem Jahr wurden besonders aktive und engagierte technische Experten durch den Vorsitzenden der DKE, Wolfgang Hofheinz, mit der DKE-Nadel ausgezeichnet.
mehr …
Podiumsdiskussion: „DKE – Netzwerke für die Zukunft“
Auch in den Beiträgen der Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass Netzwerke in der Komplexität ihrer Bedeutung von den Diskussionsteilnehmern aus ganz unterschiedlichen Richtungen betrachtet, aber immer als relevant angesehen werden:
- Es ist das soziale Netzwerk, das für die Kommunikation und den damit einhergehenden Erfahrungsaustausch für alle Bereiche des menschlichen Lebens und des Fortschritts unerlässlich ist. Dieses Netzwerk steht bei den Zukunftsthemen im Vordergrund.
- Networking auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene ist die Basis, um im industriellen Wettbewerb auch weltweit bestehen zu können. Eine globale Vorgehensweise stellt von Anfang an die richtigen Weichen für den Erfolg der technischen Weiterentwicklung und ist deshalb eine der vorrangigen Aufgaben der DKE mit ihrer Normung und Standardisierung.
- Technische Netzwerke verbinden den Anbieter mit dem Verbraucher und sollten so ausgelegt sein, dass die Ausfallzeiten in einem vertretbaren Rahmen liegen. Hier ergeben sich zukünftig massive Veränderungen, die in einem dezentralen Angebot und einer anspruchsvollen Nachfrage begründet sind. Es entsteht ein zunehmend engmaschiges Netz, das dann nur noch durch Unterteilung in einzelne Bereiche überschaubar bleibt.
- Um zu erreichen, dass eine technische Kommunikation der Netze auch zukünftig möglich ist, sind Normung und Standardisierung von Beginn an von äußerster Wichtigkeit.
DKE-Tagung 2011 – die Ergebnisse
Bei der Zusammenfassung der Vorträge durch Herrn Hofheinz wird deutlich, dass ein Paradigmenwechsel bevorsteht.
Die Industrie ist bereit für große Veränderungen und die Gesellschaft steht diesen positiv gegenüber. Nun ist es Sache der Politik, Zeichen zu setzen für einen besseren Start in eine smarte Zukunft.