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Das IEC/TC 89 „Fire hazard testing“ ist das international zuständige Normungsgremium zur Erarbeitung und Festlegung von Normen zu Prüfverfahren anhand derer Brandgefahren elektrotechnischer Produkte und Isolierstoffe beurteilt werden können. Diese Grundnormen
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stellen eine Basis für die Erarbeitung produktspezifischer Normen durch die Produktkomitees der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) dar;
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sind ein Ausgangspunkt bei den sicherheitstechnischen Betrachtungen der Produkt- und Geräteentwicklung.
Im Anschluss an die Tagungen der IEC/TC 89 WG 10 „General guidance, hazard assessment, fire safety engineering and terminology“, WG 11 „Fire effluent (smoke, heat, corrosive and toxic gases) und WG 12 „Test flames and resistance to heat. Small scale heat and flame test methods“ vom 13. bis 15. Mai 2008 bei der DKE fand am Freitag, den 16. Mai 2008 in Frankfurt eine Tagung internationaler Normungsexperten statt. Die Experten aus dem Bereich der Brandschutzprüfungen (IEC/TC 89) erörterten mit Experten der IEC-Produktkomitees die Beurteilung der Brandgefahr in verschiedenen Umgebungen und Anwendungen. Ziel dieses Erfahrungsaustauschs war die Angleichung unterschiedlicher Interpretationen und Sichtweisen zu den Brandschutzprüfungen und deren Ergebnisse, sowie die Abbildung produkt- und gerätespezifischer Anforderungen in entsprechende, gegebenenfalls noch zu erarbeitende Prüfungen.
Im Verlauf des „IEC TC 89 Seminar on fire hazard assessment for IEC product committees“ wurden folgende Themen unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen der IEC Produktkomitees erörtert. Die auf der Veranstaltung präsentierten Vortragsfolien sind den nachfolgend genannten Punkten als Link hinterlegt.
Als Resultat der sich nach den Vorträgen anschließenden ausführlichen Diskussion kann festgehalten werden, dass mit den vom IEC/TC 89 erarbeiteten Leitfäden und Prüfverfahren Brandgefahren bei elektrotechnischen Produkten qualitativ beurteilt und bewertet werden können, sodass seitens der Produktgremien hinsichtlich der unterschiedlichen Anwendungen und Rahmenbedingungen verlässliche und nachprüfbare Anforderungen an eine Brandsicherheit vorgegeben werden können. Dabei ist bezüglich der besonderen Rahmenbedingungen der unterschiedlichen Produkte, Geräte und Anwendungen das IEC/TC 89 auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Produktgremien angewiesen. Das IEC/TC 89 ruft alle Produktgremien zum Einbringen von Brandschutzzielen, für die gegebenenfalls neue Prüfverfahren zu entwickeln wären, und zur verstärkten Zusammenarbeit auf, sodass insbesondere unter einem Systemgesichtspunkt ein global einheitliches Sicherheitsniveau reproduzierbar definiert werden kann.

v. l. n. r.: Friedrich Harless, Dan O‘Shea, Stuart MacConnacher, Gerd Bukkjaer, Nic Maennling, George Fechtmann, Uberto Vercellotti, Dr. Rick Whiteley, Claus-Dieter Ziebell und Stefan Kjellnäs
Für den Aufgabenbereich des TC 89 ist national das K 133 „Prüfverfahren zur Beurteilung der Brandgefahr von elektrotechnischen Produkten und Isolierstoffen“ der DKE zuständig.