Die Arbeiten des DKE/K 941 tragen dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen Ingenieurfirmen, Herstellern und Auftraggebern verfahrenstechnischer Anlagen zu verbessern und die Ingenieurarbeit insgesamt hinsichtlich Kosten und Terminen wirtschaftlicher zu gestalten.
Zu den „Milestones“-Normen IEC 62337, IEC 62381 und IEC 62382, die Arbeitspakete und Arbeitsabschnitte in den Gewerken zur Errichtung einer verfahrenstechnischen Anlage schreiben, wurde die Herausgabe der zweiten Ausgaben durch IEC/SC 65E WG 3 weitgehend abgeschlossen, die europäischen und deutschen Übernahmen wurden eingeleitet.
Auch zur IEC 62424 (umgesetzt als DIN EN 62424 (VDE 0810-24)), die die Bezeichnung von PLT-Stellen und ihre Darstellung in Fließbildern regelt sowie ein Format für den Datenaustausch zwischen heterogenen Engineering-Werkzeugen (CAEX) festlegt, wird die zweite Ausgabe vorbereitet.
Die normative Beschreibung von Arten von Dokumenten, die für das leittechnische Engineering benötigt werden, sind Aufgabe des DKE/AK 941.0.1. Der Arbeitskreis arbeitet der IEC/TC 65 WG 15 zu. Mittlerweile ist der erste Entwurf zur geplanten IEC 62708 erschienen.
Der Austausch von Daten zwischen den verschiedenen Instanzen des Engineerings soll künftig durch ein Datenaustauschformat unterstützt werden. Die Arbeitsgruppe IEC/SC 65E WG 15 arbeitet daran, dieses unter maßgeblicher Zuarbeit des DKE/K 941.0.2 und des Konsortiums AutomationML in der Normreihe IEC 62714 festzuschreiben.
Zur Festlegung von Verriegelungen und logischen Verknüpfungen mit Hilfe sogenannter Cause & Effect-Tabellen bei verfahrenstechnischen Projekten hat DKE/K 941 den Arbeitskreis DKE/AK 941.0.3 gegründet. Er hat einen Antrag für die Aufnahme eines neuen Arbeitsvorhabens bei IEC ausgearbeitet, der inzwischen im TC eingereicht wurde.