Diese Norm gilt für netz- oder batteriebetriebene Einrichtungen der Informationstechnik, einschließlich elektrischer Büromaschinen, und für dazugehörige Einrichtungen mit Nennspannungen bis 600 V.
Diese Norm gilt auch für solche Einrichtungen der Informationstechnik,
- die zur Verwendung als Telekommunikations-Endeinrichtung und als Einrichtung für die Infrastruktur des Telekommunikationsnetzes gebaut sind, unabhängig von der Art der Stromversorgung;
- die dafür gebaut und vorgesehen sind, direkt an ein Kabelverteilsystem angeschlossen oder als Einrichtung für dessen Infrastruktur verwendet zu werden, unabhängig von der Art der Stromversorgung;
- die dafür gebaut sind, den AC-Versorgungsstromkreis als Übertragungsmedium für die Kommunikation zu verwenden (siehe Anmerkung 4 in Abschnitt 6 und Anmerkung 4 in 7.1).
Diese Norm gilt auch für Bauteile und Baugruppen, die zum Einbau in Einrichtungen der Informationstechnik vorgesehen sind. Es wird aber nicht erwartet, dass solche Bauteile und Baugruppen den Anforderungen der Norm in jeder Hinsicht genügen, wenn die vollständige Einrichtung der Informationstechnik, mit solch eingebauten Bauteilen und Baugruppen, die Anforderungen erfüllt.
Gegenüber der vorherigen Ausgabe der Norm wurden im Wesentlichen die Anforderungen an die Korrosionsfestigkeit leitfähiger Teile, der Ausfallsicherheit, den Mindest- und Zusatz-Luftstrecken in Primärstromkreisen, Laserdioden und LEDs sowie Wickeldrähte geändert.
Änderungen in Bezug auf die Prüfungen der Spannungsfestigkeit, der Stoß- und Fallprüfung sowie der Prüfung auf freiwerdende Spannungen wurden hinzugefügt bzw. klargestellt.
Zuständig ist das DKE/K 711 „Sicherheit elektronischer Einrichtungen für Audio/Video-, Informations- und Kommunikationstechnik“ der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE.
Die genannte Norm kann im VDE VERLAG bezogen werden.